Gravierende Ernteausfälle in Australien

Wegen der sintflutartigen Niederschläge, die weite Landesteile Australiens unter Wasser stehen lassen, muss derzeit die Ernte immer wieder unterbrochen werden.

Ursprünglich war für den fünftgrößten Weizenexporteur mit einer Riesenernte bei Getreide, Ölsaaten und Zuckerrüben gerechnet worden, obwohl in Westaustralien fehlende Niederschläge bereits zu erheblichen Ernteausfällen geführt haben. Bereits vor Weihnachten lag die Ernte schon vier bis sechs Wochen in Verzug. Auch die Qualität der Ernteprodukte nahm aufgrund der hohen Niederschlagsmengen immer mehr ab. Mittlerweile hat sich die Lage etwas beruhigt, jedoch ist mit einer Beerntung der Flächen noch nicht zu rechnen. Etwa die Hälfte des Bundesstaates wurde bereits zum Katastrophengebiet erklärt. Auch die dominierenden Anbaugebiete New South Wales und Queensland sind stark von den Überschwemmungen betroffen. Im Bundesstaat Victoria und auf der Insel Tasmanien gingen die Niederschläge in einer ungewöhnlichen Form nieder -; als Schnee. Es bestätigt sich also, dass die Exportaussichten für australischen Backweizen, Braugerste und Rapssaat nach unten korrigiert werden müssen.


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