GVO-Freisetzungsversuche in Italien

Italien erlaubt den Anbau von gentechnisch veränderten Kulturen für Forschungszwecke. Neben Gen-Mais sollen auch gentechnisch verändertes Obst und Gemüse sowie Rebsorten angebaut werden dürfen.

Dafür will die italienische Regierung mit Zustimmung der Umwelt- und Gesundheitsressorts das Anbauverbot für gentechnisch veränderte Organismen (GVO) aufheben. Beim Anbau sollen laut Agrar Europe strikte Auflagen gelten, darunter ein Mindestabstand zu angrenzenden Feldern sowie ein anschließendes Nutzungsverbot von Freisetzungsflächen von bis zu drei Jahren. Damit soll jegliches Kontaminationsrisiko ausgeschlossen werden. Gegen das Vorhaben der Regierung gab es zahlreiche Proteste von Gentechnikgegnern.Landwirtschaftsminister Luca Zaia stellte klar, dass Italien verpflichtet sei, die GVO-Forschung voranzutreiben. Schützenhilfe bekommt er vom italienischen Gesundheitsminister Maurizio Sacconi. Dieser fordert, Italien solle auf Vorurteile gegenüber der Grünen Gentechnik verzichten und sich am europäischen Prinzip der Koexistenz orientieren.


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