GAP

Heuer weniger Vor Ort-Kontrollen

Wegen der Corona-Krise sollen nach Beschluss der EU-Kommission nun weniger Prüfungen in den landwirtschaftlichen Betrieben vorgenommen werden. Demnach sinkt der Anteil der Vor-Ort-Kontrollen von 5% auf 3% der Antragsteller.

Heuer werden weniger Betriebe einer standardmäßigen Vor Ort-Kontrolle unterzogen. Zudem verschiebt sich der Antragstermin für den MFA Flächen auf 15. Juni. (Bildquelle: Höner)

Das gilt für die Zahlungen in der 1. Säule der Gemeinsame Agrarpolitik (GAP), also die Basisprämie, die Umverteilungsprämie, das Greening, Zahlungen für Junglandwirte sowie für die ländlichen Förderprogramme in der 2. Säule der GAP.

Die EU-Kommission verweist auf Satellitendaten für die Größe und Lage von Nutzflächen sowie für die Erkennung von Maßnahmen auf ökologischen Vorrangflächen. Mit verminderten Kontrollen sollen Kontakte und Infektionsrisiken zwischen Personen vermieden und der Ablauf in den Betrieben vereinfacht werden.

Heuriger MFA-Abgabetermin erst am 15. Juni

Schon länger hat die EU-Kommission den Mitgliedsländern signalisiert, dass sie auf Antrag den heurigen Abgabetermin des Mehrfachantrages Flächen (MFA Flächen) bis zum 15. Juni erstrecken können. Auch Österreich macht davon Gebrauch.


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