IG-Milch begrüßt Preiserhöhung der Berglandmilch

"Die IG-Milch begrüßt den Schritt der Berglandmilch, den Bauernmilchpreis mit 1. November an die IG-Forderung von 40 Cent netto anzupassen." Das teilt Obmann Ewald Grünzweil in einer Reaktion auf die heutige Preisanhebung des größten österrreichischen Milchverarbeiters mit.

Im Jaenner hatte die IG Milch (Obmann Gruenzweil l.) im Aschbacher Werk für einen Milchpreis von 40 Ct netto demonstriert. Dass er heute diesen Milchpreis für die Berglandlieferanten bekanntgeben wuerde, haette Obmann Haimberger (r.) damals wohl selbst nicht fuer moeglich gehalten. (Bildquelle: )

 "Wir freuen uns, dass unser Einsatz für einen fairen und kostendeckenden Milchpreis Früchte trägt. Es gibt wieder Perspektiven für die heimischen Milchbäuerinnen und Milchbauern!" so Grünzweil weiter.Im Jänner habe die IG-Milch mit einer Großdemonstration vor der Berglandmilch in Aschbach den Weg Richtung 40 Cent Bauernmilchpreis vorgegeben. Entgegen der Marktentwicklung habe die größte heimische Molkerei damals den Bauernpreis abgesenkt, jedoch nach der Protestkundgebung auf weitere saisonübliche" Absenkungen verzichtet.Am Weltmilchtag, dem 1. Juni habe die IG-Milch entsprechend der Marktlage und der betriebswirtschaftlichen Notwendigkeit bei den Milcherzeugern von den Molkereien eingefordert: 5 Cent mehr sind fair". Auch darauf habe die Bergland 1:1 reagiert. Nun sei auch die Forderung der IG-Milch nach 40 Cent im Herbst 2007 von der Berglandmilch annähernd erfüllt worden. Die Vorstellung der IG-Milch von 40 Cent Bauernmilchpreis sei nachweislich realistisch, notwendig und marktkonform, heißt es weiter in der Aussendung. Nur mit einem fairen Milchpreis könnten die Milchversorgung, die Lebensmittelqualität, Kulturlandschaft und Arbeitsplätze gesichert werden.Grünzweil: Nun müssen die übrigen österreichischen Molkereien rasch dem Schritt der Berglandmilch folgen."

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