Impfverweigerer: Stöger überlässt Entscheidung Bezirksverwaltungsbehörden

"Bundesminister Stöger hat heute informiert, dass er die Entscheidung, Verwaltungsstrafen für Impfverweigerer zu verhängen, den Bezirksverwaltungsbehörden überlässt." Dies teilt Salzburgs Agrarlandesrat Sepp Eisl in einer Presseaussendung mit. Eisl hatte heute betreffend Blauzungenkrankheit und einer bundesweit einheitlichen Regelung für Impfverweigerer heute einen Termin bei Bundesminister Alois Stöger.

Zur künftigen Finanzierung der Impfung meinte Minister Stöger, dass ab 1. April die Impfung freiwillig ist und das Bundesministerium ab diesem Zeitpunkt nur mehr die Kosten für den Impfstoff übernehme. Dem Ministerium stünden keine weiteren Finanzmittel mehr zur Verfügung. Eine Impfung, deren Verweigerung bis 31.3. noch mit strafrechtlichen Konsequenzen verbunden ist und ab 1.4. freiwillig ist, stellt nicht die nötige Planbarkeit dar, die für unsere Bäuerinnen und Bauern wichtig ist, so Eisl.

Verbringung auch von ungeimpften Tieren ab morgen möglich

Weitere Botschaft aus dem heutigen Termin: Bisher wurde kommuniziert, dass nichtgeimpfte Tiere ohne Blutuntersuchungsnachweis nicht vom Hof -; also etwa auf die Alm oder zur Versteigerung -; gebracht werden dürfen. Ab morgen ist dies ohne weiteres innerhalb der Bundesgrenzen möglich, so Eisl.


Diskussionen zum Artikel

Kommentar schreiben

Diskutieren Sie mit

Tragen Sie mit Ihrem Beitrag zur Meinungsbildung zu diesem Artikel bei.

Sie müssen sich anmelden um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen

Kommentar melden

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen

Auf Kommentar antworten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen