Kärnten: Vifzack-Preis 2018 verliehen

Gemüse, Federvieh und Pilze waren die Gewinner beim Vifzack 2018, dem Preis für innovative Landwirtschaft in Kärnten. Die drei Sieger wurden unter 27 Teilnehmern von einer unabhängigen Fachjury ermittelt.

Preisverleihung Vifzack 2018 (v.l.n.r.): Maschinenring-Obmann Josef Steiner, Herta und Johann Taferner (2.Preis), Stefan Bachmann und Susanne Enzi (1. Preis), LK-Präs. Johann Mößler, LR Christian Benger, Michael und Sabine Jäger (3. Preis) sowie Christoph Raunig und Patrick Kleinfercher (Sonderpreis). (Bildquelle: LK Kärnten/Wajand )

Der Hauptpreis von 5.000 Euro geht an den Gemüsebauer Stefan Bachmann. Er überzeugte die Jury mit seinem Gemüse, dass er auf 1000 Meter Seehöhe in Kreuth oberhalb der Ortschaft Jenig anbaut. Über 400 verschiedene Gemüsesorten baut der Gailtaler auf rund drei Hektar an und beliefert über 40 Gastronomiebetriebe.

Den zweiten Preis in der Höhe von 2.500 Euro ging an Herta und Johann Taferner aus St. Andrä im Lavanttal. Sie beeindruckten die Jury mit innovativen Produkten aus Weidegänsen.

Platz 3, dotiert mit 1.500 Euro, belegten die Biobauern Sabine und Michael Jäger aus Maria Rain. Sie beweisen, dass man mit Pilzen eine Marktnische erfolgreich besetzen kann. Der Betrieb gilt als der erste Bio-Pilzzuchtbetrieb Kärntens. Derzeit werden Austernpilze, Ulmen- und Rosenseitlinge gezüchtet und vermarktet.

Vifzack Joker

Unter den zahlreichen Einreichungen gab es viele weitere innovative Ideen: Eine Insektenzucht, ein „Hirtennavi“ mit dem man das Weidevieh auf der Alm punktgenau orten kann und vieles mehr. Aus diesem Grund kreierte die Jury einen Sonderpreis, den „Vifzack Joker“, für besonders ausgefallene Ideen. Diesen Preis (1.500 €) gewann das Start-up-Unternehmen von Christoph Raunig und Patrick Kleinfercher, die mit „MyAcker.com“ einen Online-Gemüsegarten kreierten. Auf diese Weise können sich Kunden in der Stadt die Sehnsucht nach ihrem eigenen Garten erfüllen, den sie via Internet bewirtschaften, genauer gesagt mit Hilfe einer Webcam pflegen und bearbeiten lassen können.

Artikel geschrieben von

Markus Schwaiger

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