Kartoffeln: Stabile Erzeugerpreise

Die Frühkartoffelsaison in Österreich geht auf einem niedrigen Preisniveau zu Ende. Der heimische Markt bleibt trotz regionaler witterungsbedingter Rodeunterbrechungen mit Speisekartoffeln gut versorgt. Der Inlandskonsum fällt urlaubsbedingt noch ruhig aus, dürfte sich aber in den nächsten Wochen wieder etwas beleben, teilt die Marktabteilung der LK NÖ mit.

In Oberösterreich wird schalenfeste Ware unverändert um EUR 14,- gehandelt. (Bildquelle: )

Auch im Exportbereich bleiben die Umsätze überschaubar. Eine zum Teil fehlende Schalenfestigkeit und die gute Eigenversorgung in den traditionellen Importländern werden dabei als Gründe angeführt. Problematisch bleibt die Situation bei den Übergrößen: Aufgrund fehlender Absatzmöglichkeiten werden diese oft nur für alternative Verwertungszwecke zwischengelagert.

Mittelgroße Ware meist um 10 €/100 kg

Die Erzeugerpreise konnten sich auf dem Vorwochenniveau stabilisieren. In Niederösterreich werden für mittelgroße Ware meist EUR 10,- je 100 kg bezahlt. Übergrößen werden von den Aufkäufern um EUR 5,- bis EUR 8,- übernommen. In der Steiermark liegen die Preise für Frühkartoffeln weiterhin zwischen EUR 10,- und EUR 15,-. In Oberösterreich wird schalenfeste Ware unverändert um EUR 14,- gehandelt.

Der deutsche Speisekartoffelmarkt präsentiert sich wieder etwas ausgeglichener. Zwar fällt die Nachfrage ferienbedingt weiter ruhig aus, der Angebotsdruck hat in den letzten Tagen aber spürbar nachgelassen. Die Flächenräumung ist schon weit fortgeschritten und die Landwirte sehen auf dem aktuellen Preisniveau keinen Grund mehr, rasch zu verkaufen. Zudem sind sie vielerorts noch mit der Getreideernte beschäftigt. Die Erzeugerpreise haben sich bei EUR 12,- bis EUR 14,- je 100 kg eingependelt. -AIZ-

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Torsten Altmann

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