Direktvermarktung

Klagsdrohung gegen burgenländische Hofläden

Nach den bäuerlichen Selbstbedienungshütten im Kärntner Bezirk St. Veit/Glan gerieten nun die Hofläden eines burgenländischen Gemüsebauern ins Visier. Dieser sieht sich "von Haifischen umgeben" und gab vorerst w.o.

Hans Goldenits ist das Lachen gründlich vergangen. Nach Interventionen des "Schutzverbandes gegen den unlauteren Wettbewerb" musste er die Öffnungszeiten seiner "Rund um die Uhr" -Selbstbedienungs-Hofläden drastisch zurückfahren. (Bildquelle: Werkbild/Hansagfood KG)

Im Sommer letzten Jahres wurden direktvermarktende Bauern im Bezirk St. Veit an der Glan bei der dortigen Bezirkshauptmannschaft angezeigt. Ihr Vergehen: Sie haben neben ihren eigenen Produkten auch Produkte von weiteren Landwirten oder auch industrielle Getränke, Molkerei- und andere Handelswaren angeboten.

Dafür braucht es nach derzeitiger Rechtslage aber ein entsprechendes Gewerbe und die Direktvermarkter können auch nicht 24 Stunden offen haben, sondern müssen sich an die Öffnungszeiten nach der Gewerbeordnung halten – und diese sieht da nur 72 Stunden pro Woche vor.

Gemüsebauer muss Öffnungszeit einschränken

Nun erwischte es den burgenländischen Gemüsebauern Hans Goldenitsch aus Tadten. Unter dem Namen Hansagfood betreibt dieser mittlerweile neun Selbstbedienungs-Container in mehreren Bezirken und verkauft sehr erfolgreich sein Biogemüse und Bioprodukte regionaler Produzenten. Die Anzeige des ...


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