Kontingent für Saisonarbeitskräfte wurde aufgestockt

500 zusätzliche Saisonarbeitskräfte stehen der Land- und Forstwirtschaft zur Verfügung, um das Käfer-Schadholz aufzuarbeiten. Ministerin Beate Hartinger-Klein hat die erforderliche Verordnung jetzt erlassen.

Forst

Konkret werden in Kärnten und Niederösterreich je 100 sowie in Oberösterreich und der Steiermark je 150 zusätzliche Beschäftigungsverhältnisse ermöglicht. (Bildquelle: John Deere )

"Der trockene und heiße Sommer hat vor allem in den Bundesländern Niederösterreich, Oberösterreich, Steiermark und Kärnten eine explosionsartige Vermehrung von Borkenkäfern und in der Folge gewaltige Schäden in den Wäldern gebracht. Da von Käfern befallenes Holz sofort geschlägert werden muss, jedoch aufgrund des enormen Schadensausmaßes zu wenig Arbeitskräfte zur Verfügung standen, hat die Landwirtschaftskammer mit der zuständigen Ministerin Beate Hartinger-Klein über die Aufstockung des Saisonarbeitskräfte-Kontingents verhandelt. Nun ist die Freigabe eines zusätzlichen Kontingents von 500 Arbeitskräften erfolgt. Diese werden in den vier betroffenen Bundesländern eingesetzt, um vom Käfer befallenes Holz rasch aus den Wäldern zu bringen, berichtet LK Österreich-Präsident Josef Moosbrugger und spricht Ministerin Hartinger-Klein für das genehmigte zusätzliche Kontingent an Saisonarbeitskräften seinen ausdrücklichen Dank aus. Konkret werden in Kärnten und Niederösterreich je 100 sowie in Oberösterreich und der Steiermark je 150 zusätzliche Beschäftigungsverhältnisse ermöglicht. Die Verordnung wird dieser Tage kundgemacht.

Arbeitskräfte-Bedarf nimmt zu

In den vergangenen Jahren hat der Bedarf an Arbeitskräften in zahlreichen Sparten der Land- und Forstwirtschaft zugenommen. Obwohl hier seit geraumer Zeit eng mit dem Arbeitsmarktservice zusammengearbeitet wird beziehungsweise Jobbörsen und andere Initiativen gestartet wurden, ist es bisher nicht gelungen, den gesamten Arbeitskräftebedarf im Inland zu decken. Moosbrugger: Unser Ziel ist es, in den kommenden Jahren rechtzeitig und gemeinsam für alle agrarischen Bereiche die Frage der Saisonarbeitskräfte-Kontingente zu lösen. Damit von Anfang an Engpässe verhindert werden können, sind zeitlich und regional maßgeschneiderte Lösungen je nach Branche und Bedarf zu suchen."


Diskussionen zum Artikel

Kommentar schreiben

Diskutieren Sie mit

Tragen Sie mit Ihrem Beitrag zur Meinungsbildung zu diesem Artikel bei.

Sie müssen sich anmelden um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen