Weiterbildung

Ländliches Fortbildungsinstitut feiert 50er

Seit 50 Jahren gibt es Aus- und Weiterbildungskurse im Ländlichen Fortbildungsinstitut. 300.000 Teilnehmer besuchen pro Jahre Kurse und Online-Formate.

Das Ländliche Fortbildungsinstitut blickt mittlerweile auf ein halbes Jahrhundert Weiterbildung zurück. "Es hat sich von einer Austausch- und Vernetzungsstelle zu einer der erfolgreichsten Bildungseinrichtungen für Erwachsene im ländlichen Raum gemausert. Mittlerweile steht es für 10.000 Veranstaltungen mit mehr als 300.000 Teilnahmen jährlich und begeistert neben den Bäuerinnen und Bauern auch zunehmend Interessierte aus der gesamten Bevölkerung", erklärt Maria Hutter, Vorsitzende des LFI.

Die Formate haben sich über die Jahrzehnte verändert und auch die Durchführung. Aufgrund der Corona-Pandemie setzte das LFI auf Distance Learning und verlagerte Kurse ins Internet. Neue Formate wie Online-Kurse, Webinare, Farminare und Cookinare erfreuen sich bei den Teilnehmern großer Beliebtheit. Bisher konnte das LFI Österreich allein 50.000 Online-Kurs-Teilnahmen verzeichnen - mit steigender Tendenz. "Mittlerweile erleben Präsenzveranstaltungen, die für Vernetzung und persönlichen Austausch wichtig sind, nach den Corona-Schutzmaßnahmen wieder starken Aufwind. Es zeichnet sich ab, dass die Zukunft der ländlichen Aus- und Weiterbildung in einem guten Mix aus Präsenz- und Online-Veranstaltungen liegen wird“, sagt Hutter.

1.100 Zertifikatslehrgänge pro Jahr

Neben einzelnen Kursen und Seminaren gibt es auch umfangreiche Zertifikatslehrgänge, etwa für Direktvermarktung, Urlaub oder Schule am Bauernhof. Bis April 2021 wurden bereits mehr als 43.000 Zertifikate verliehen und jährlich kommen im Schnitt 1.100 hinzu. “Die Brennpunkte der heutigen Zeit finden sich im LFI-Angebot wieder, wie etwa Energieeffizienz, Versorgungssicherheit und Klimaschutz. So hat etwa das seit fünf Jahren laufende Projekt des ‘Klimafitten Waldes‘ bereits wertvolle fachliche Orientierungshilfen hervorgebracht", sagt Landwirtschaftskammer Präsident Josef Moosbrugger. In einer Weiterführung sind Veranstaltungen, Unterlagen und Simulationsprogramme zum ‘Klimafitten Acker‘ und zu ‘Klimafitten Tieren‘ geplant. "All das soll unsere bäuerlichen Familienunternehmen bei künftigen Betriebsentscheidungen unterstützen“, erläutert der LKÖ-Präsident.

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