Laubholzsubmission: Im Schnitt rund 350 €/fm

Bei der sechsten Laubholz-submission in Heiligenkreuz wechselten 3235 Stämme oder 1889 Festmeter mit einem Ge-samtumsatz von rund 650000 € den Besitzer. 430 Anbieter lieferten 25 verschiedene Baum-arten. 29 Käufer gaben nach ausführlicher Begutachtung ihre verdeckten Angebote ab. Der Durchschnittspreis lag bei 343 € pro Festmeter, meldet die NÖ Landesregierung. 

Bei der 6. Laubholzsubmission in Heiligenkreuz wurde für einen Bergahornstamm mit 3260 €/fm der hoechste Preis erzielt. Foto: NÖ Landesregierung (Bildquelle: )

Das höchste Gebot gab es auch heuer wieder für einen Bergahorn mit 3,5 m Länge und einem Durchmesser von 64 cm. Zwölf Anbote gingen für diesen besonderen Stamm ein. Den Zuschlag erhielt ein Furnierhersteller aus Deutschland bei 3260 € pro Festmeter. Dieser Riegelahorn lässt Furniere aufgrund seiner außergewöhnlichen Struktur wie Ornamente aussehen.

Trend zu Eichenholz

Die diesjährige Versteigerung zeigt einen klaren Trend zur Eiche. 616 Stämme wurden angeliefert und dafür mehr als 3500 Gebote  mit durchschnittlich 387 €/fm gegeben. Das höchste Anbot für eine Eiche lag bei 1178 Euro/€. Neben Eiche und Bergahorn waren auch Birne und Kirsche stark vertreten. Esche, Schwarznuss und Walnuss sind weniger häufig. Exoten waren heuer eine Mehlbeere, eine Roteiche, zwei Lärchen und zwei Weiden. Bei der Submission erhalten Waldbauern im Regelfall einen deutlich höheren Preis als beim direkten Verkauf an ein Sägewerk. Die Käufer können aus einer breiten Auswahl nach ihren Anforderungen auswählen. Eine eingehende Besichtigung sorgt dafür, dass die Holzhändler nicht die Katze im Sack kaufen müssen. Im Gegensatz zu den allgemein bekannten Versteigerungen nach dem Schema zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten -; verkauft!" erfolgt bei der Submission die Angebotslegung verdeckt. Jeder Käufer bewertet die für ihn interessanten Stämme und übermittelt sein Anbot in einem verschlossen Briefumschlag an den Veranstalter. Am festgelegten Tag der Offertöffnung, werden die Anbote einander gegenüber gestellt und der Bestbieter erhält den Zuschlag. Ein Nachbessern" ist zu diesem Zeitpunkt nicht möglich. Die Forstsekretäre nehmen schon die Anmeldungen für die Submission 2009 entgegen.

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