Milchpreise

Lebensmittelhandel zahlt Molkereien besser

Seit Längerem versuchen die Molkereien ihre gestiegenen Kosten in den Abgabepreisen ihrer Produkte an den Lebensmitteleinzelhandel (LEH) unterzubringen. Nun dürfte dieser ein Einsehen zeigen. Die erste Molkerei berichtet von Mehrerlösen, die sie an die Bauern weitergibt.

Kuehlregal

Die Berglandmilch zahlt aufgrund höherer Erlöse im LEH ihren Milchbauern ab Februar 1 Cent /kg brutto mehr. (Bildquelle: top agrar)

Konkret berichtet die Berglandmilch von höheren Preisen. Die Erhöhungen betreffen sowohl die Produktpreise beim LEH als auch den Bauernmilchpreis.

Als Grund für die notwendige Erhöhung nennt Geschäftsführer Josef Braunshofer vor allem steigende Kosten. 
Aber auch die Milchbauern stehen unter massivem wirtschaftlichen Druck. Das Preisplus beim Handel wird daher an die Milchbauern in Form von 1 Cent/kg brutto weitergegeben.

Produktionskosten müssen abgegolten werden

„Wir tun alles, um auch weiterhin die heimische Lebensmittelproduktion gewährleisten zu können. Nicht nur wir, sondern auch unsere Bauern kämpfen mit steigenden Kosten und stehen unter entsprechendem Druck. Die Erhöhung der Preise sowohl handels- als auch bauernseitig ist daher ein notwendiger Schritt.“, so Braunshofer via Aussendung.

Nach Informationen von top agrar Österreich verhandeln derzeit auch andere Molkereien mit den heimisichen Handelsketten. Daher könnten auch andere Milchverarbeiter die Erzeugerpreise für ihre uiliefernden Milchbauern erhöhen.


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