Lebensmittelsicherheitsbericht 2014: Beanstandungen weiter gesunken

Immer weniger Nahrungsmittelproben werden als gesundheitsschädlich eingestuft, so das Ergebnis des Lebensmittelsicherheitsberichts für das Jahr 2014. In dem von Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser veröffentlichten Bericht wurden nur 0,3% der Proben als gesundheitsschädlich eingestuft.

Gesundheitsministerin Oberhauser

(Foto: BMG/Johannes Zinner) (Bildquelle: )

2014 wurden von den heimischen Lebensmittelaufsichtsbehörden mehr als 43.000 Betriebskontrollen durchgeführt und über 28.000 Proben untersucht und begutachtet. Weitere rund 25.400 Betriebskontrollen bei Fleischerei- und Milcherzeugerbetrieben wurden von den Landesveterinärbehörden durchgeführt. Bei 84,1% aller Proben gab es keine Beanstandungen, 0,3% wurden als gesundheitsschädlich eingestuft und 3,8% wurden als ungeeignet bewertet. Die häufigsten Beanstandungsgründe waren Kennzeichnungsmängel und irreführende Angaben. Es freut mich besonders, dass sich die niedrige Beanstandungsquote bei gesundheitsschädlichen Produkten weiter verbessert hat. Dies zeigt, dass wir unser sehr gutes Niveau in Österreich halten konnten, so Oberhauser.

Pflanzenschutzmittel: Bei 1,6% der Proben Höchstgehalt überschritten

2014 wurden insgesamt 2.596 Proben auf Pflanzenschutzmittelrückstände untersucht. 866 Proben (33,4%) wiesen Rückstände über der Bestimmungsgrenze auf, wovon 42 Proben (1,6%) wegen Überschreitung des erlaubten Höchstgehaltes beanstandet wurden. Somit haben 98,4% der Proben den Anforderungen hinsichtlich der Höchstwerte entsprochen. Eine Überschreitung von Rückstandshöchstgehalten stellt nicht automatisch ein Gesundheitsrisiko für die Konsumenten dar, wird in dem Bericht klargestellt.

Nach den EU-Vorgaben werden auch lebende Tiere (Rinder, Schweine, Geflügel), Frischfleisch und Erzeugnisse der Aquakultur auf Rückstände von verbotenen Stoffen, Tierarzneimitteln oder Kontaminanten untersucht. Insgesamt wurden 9.214 Proben im Rahmen des Kontrollplanes gezogen, davon konnten in 0,2% der Fälle Rückstände nachgewiesen werden. Weiters wurden 347 Proben bei Milch (Kuh-, Schaf- und Ziegenmilch), 219 bei Eiern und 181 Honigproben gezogen. In keiner davon konnten Rückstände pharmakologisch wirksamer Stoffe oder Kontaminanten festgestellt werden. -AIZ-


Sie müssen sich anmelden um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen

Kommentar melden

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen

Kommentar melden

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen