Mehrfachantrag: Abgabe doch erst bis 15. Juni?

Auf Vorschlag von EU-Agrarkommissar Phil Hogan verlängern 15 EU-Mitgliedstaaten die Antragsfrist für den Erhalt von Direktzahlungen, so auch Österreich. Der Start in die neue GAP-Periode soll so erleichtert werden. Die Details sind hierzulande noch in Ausarbeitung.

Mais Pflanzenschutz

(Bildquelle: )

Im ersten Jahr der GAP-Reform dürfen die EU-Mitgliedstaaten die Antragsfrist für die Direktzahlungen um bis zu einen Monat verlängern. Die EU-Länder votierten im Verwaltungsausschuss einstimmig für den Vorschlag der EU-Kommission. Danach darf die Antragsfrist der Landwirte für die Direktzahlungen vom 15. Mai auf spätestens 15. Juni verschoben werden.

Davon Gebrauch machen wollen neben Österreich auch Frankreich, Kroatien, Spanien, Polen, Griechenland, das Vereinigte Königreich, Rumänien, Bulgarien, die Niederlande, Malta, Italien, Irland, Tschechien und der wallonische Teil von Belgien. Deutschland verzichtet darauf und argumentiert, dass eine Verschiebung den geplanten Zeitraum für die Kontrollen während der Wachstumsperiode gründlich durcheinanderbringen würde. In Österreich ist die nationale rechtliche Umsetzung noch in Ausarbeitung, insbesondere wie lange die Antragsfrist verlängert werden könnte. (aiz)


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