Unfaire Handelpraktiken

Moosbrugger begrüßt Verschärfungen

Den unfairen Geschäftsmethoden gehöre endich ein wirksamer Riegel vorgeschoben, zeigte sich der LK Österreich-Präsident erfreut über die auf den Weg gebrachten Gesetzesverschärfungen. Mit der neuen Ombudsstelle wird zudem eine zentrale Forderung der LK umgesetzt.

LK Österreich-Präsident Josef Moosbrugger begrüßt, dass künftig für mehr Fairness in der Lebensmittel-Wertschöpfungskette gesorgt wird. So hat der Ministerrat die nationale Umsetzung der EU-Richtlinie gegen unlautere Geschäftspraktiken beschlossen.

"Wir brauchen einen partnerschaftlicheren Umgang zwischen Lieferanten und großen Abnehmern. Es ist sehr wichtig, dass endlich rechtlich verbindliche Vorgaben dafür geschaffen werden. Unfairen Geschäftspraktiken gehört dringend ein Riegel vorgeschoben", betont Moosbrugger. Mit der Einrichtung der weisungsfreien, unabhängigen Ombuds- und somit Anlaufstelle ab März 2022 werde außerdem eine zentrale Forderung von uns als LK Österreich umgesetzt.

Bauern brauchen besseren Wertschöpfungsanteil

Die Umsetzung der sogenannten UTP-Richtlinie ist für Österreichs obersten Bauernvertreter zwar "ein wichtiger Schritt". Es brauche jedoch noch andere Anstrengungen und Maßnahmen , um Bauern und Produzenten zu einem besseren, kostendeckenden Wertschöpfungsanteil zu verhelfen, mahnt Moosbrugger via Aussendung und versprach abschließend: "Wir werden auch weiterhin das massive Ungleichgewicht thematisieren und uns ins Zeug legen, um eine bessere Balance herzustellen. Hervorragende Leistung soll und muss sich lohnen!"