Nach Renovierung: BOKU feiert Eröffnung des Gregor-Mendel-Hauses

Gestern feierten Vertreter und Studenten der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) die Wiedereröffnung des Gregor-Mendel-Hauses. Das mit 120 Jahren älteste Gebäude am Campus erstrahlt nach einer 35 Mio. € umfassenden Renovierung nun wieder in neuem Glanz, wie im folgenden Video zu sehen ist.

Gregor-Mendel-Haus

Dieses Foto zeigt den Haupteingang des Gregor-Mendel-Hauses aus luftiger Höhe. Es entstand aus einem Kran während der Renovierungsarbeiten 2015. (Foto: Gerzabek) (Bildquelle: )

An der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) wurden das Gregor-Mendel-Haus und der angeschlossene Liebig-Trakt von der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) in den letzten Jahren umfassend saniert und modernisiert. Für Rektor Martin Gerzabek ist das Hauptgebäude nicht nur ein architektonisches Juwel, das nun in neuem Glanz erstrahlt, sondern ein zentrales Gebäude der BOKU, das wichtige Funktionen als Institutsgebäude, als Lehrsaalzentrum, für das Universitätsmanagement und die Studierendenservices beherbergt.

Unter den strengen Auflagen des Denkmalschutzes wurde die Fassade saniert und ein Großteil der Fenster getauscht. Im Innenhof entstanden eine neue Kantine mit Terrasse und ein modernes Fluchtstiegenhaus samt Evakuierungsaufzug. Zentraler Bestandteil der Sanierungsmaßnahmen ist die Erneuerung der Haustechnik sowie die Installation von Brandmelde- und Sicherheitsbeleuchtungsanlagen und die Umsetzung der Barrierefreiheit. Insgesamt wurden Baumaßnahmen in der Höhe von rund 35 Mio. € umgesetzt, sagt BIG Geschäftsführer Hans-Peter Weiss.

Nachdem die Universität ständig wächst, ist auch schon das nächste große BOKU- Projekt in Realisierung: der Neubau des Türkenwirtgebäudes. Nachdem die Bausubstanz des alten TÜWI" wirtschaftlich nicht sanierungsfähig war, wurde der Bestand im Sommer abgebrochen. Der Neubau ist notwendig, um den stark gestiegenen Platzbedarf der BOKU zu decken. Insgesamt werden rund 20 Mio. € investiert, so Weiss. In den Neubau ziehen voraussichtlich Anfang 2018 drei Institute, ein Hörsaal für 400 Studierende, eine Mineraliensammlung, Lehr- und Lernbereiche, die neue Mensa und das charakteristische TÜWI-Lokal mit Gastgarten samt Hofladen ein. Das gesamte Gebäude ist barrierefrei und mit umfassenden Maßnahmen bezüglich Energieeffizienz ausgestattet. So wird unter anderem über eine Wärmepumpe Erdwärme zur Heizung und Kühlung genutzt, Anlagen für Photovoltaik und Solarthermie im Flachdachbereich installiert und das Gebäude an die Fernwärme angeschlossen. Für Nachhaltigkeit und gutes Raumklima sorgen die Holzfassade sowie die Fassadenbegrünung im Innenhof und hängende Gärten im Inneren. BIG und BOKU streben für den Neubau eine Nachhaltigkeitszertifizierung ÖGNI Platin an. (APA)


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