Niederösterreich: Klares Nein zur Gentechnik

Mit der Verlängerung des NÖ Gentechnik-Vorsorgegesetzes hat der NÖ Landtag am 20. Juni 2010 ein klares Zeichen gegen den Einsatz von gentechnisch manipulierten Organismen (GMO) auf niederösterreichischen Feldern und Äckern gesetzt.

Der jüngsten Lebensmittelstudie des Lebensministeriums zufolge wollen 93 Prozent der Österreicher keine gentechnisch veränderten Nahrungsmittel auf dem Tisch. Neun von zehn Österreicherinnen und Österreichern bevorzugen frische Lebensmittel aus der Region. Mittlerweile verhindern in allen österreichischen Bundesländern und zahlreichen europäischen Regionen Gentechnikvorsorgegesetze nach dem Vorbild Niederösterreichs den Anbau von gentechnisch manipulierten Pflanzen in der Landwirtschaft. Mit der nunmehrigen Verlängerung des NÖ Gentechnik-Vorsorgegesetzes im NÖ Landtag stellte Agrarlandesrat Dr. Stephan Pernkopf die politischen Weichen für eine sichere, regionale und gentechnikfreie Zukunft der niederösterreichischen Landwirtschaft: Das niederösterreichische Gentechnik-Vorsorgegesetz beinhaltet strenge Schutzmaßnahmen, die den Einsatz von gentechnisch manipulierten Organismen effektiv verhindern helfen. Dazu gehört eine behördliche Bewilligungspflicht, die sicherstellt, dass kein Pollenflug auf benachbarte Flächen erfolgen kann. Die hierbei vorgeschrieben, gesetzlichen Pufferzonen sind auf Grund der klein strukturierten Landwirtschaft nicht umsetzbar. Damit möchten wir gewährleisten, dass Niederösterreich auch in Zukunft gentechnikfrei bleibt" - erläutert Pernkopf die wichtigsten Eckpfeiler des NÖ Gentechnik-Vorsorgegesetzes.

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