NÖ Bäuerinnen fordern bessere Herkunftskennzeichnung

14 Veranstaltungen rund um das Thema Lebensmittelkennzeichnung - vom Infostand bis hin zum nachhaltigen Frühstück organisieren Niederösterreichs Bäuerinnen am 15. und 16.10.2013 anlässlich des Welternährungstages. Ziel: "Die Bedingungen für nachvollziehbare Herkunftskennzeichnungen bei Lebensmitteln mit Nachdruck zu forcieren", so Landesbäuerin Maria Winter in einer Aussendung.

NÖ Bäuerinnen

LK NÖ-Präsident Hermann Schultes, Landesbäuerin Maria Winter, Landesrat Stephan Pernkopf (v.l.). Foto: LK NÖ/Posch (Bildquelle: )

Zum Auftakt der Aktionstage luden die Bäuerinnen die NÖ Landtagsabgeordneten im Vorfeld der Landtagssitzung am 03. Oktober zu einer nachhaltigen Jause ein und informierten diese im Zuge dessen über Anforderungen an Qualität, Regionalität und Kennzeichnung sowie über notwendige Änderungen bei den politischen Rahmenbedingungen. 

Vier Forderungen für mehr Sicherheit beim Einkauf 

So dürften das AMA-Gütesiegel und das AMA-Biozeichen als einzige Siegel mit kontrollierter österreichischer Herkunfts- und Qualitätskontrolle nicht durch eine Vielzahl von wenig aussagekräftigen Gütesiegeln unterwandert werden. Ferner sei rechtlich eindeutig zu verankern, dass es nur Bäuerinnen und Bauern erlaubt sein dürfe, ihre Produkte mit der Bezeichnung Bauer-" in Verkehr zu bringen.

Zudem wird die verpflichtende Herkunftskennzeichnung in der Gastronomie gefordert und schließlich sprechen sich die NÖ Bäuerinnen dafür aus, Irreführung und Täuschung im Bereich der Lebensmittelherkunft laufend zu dokumentieren und Verstöße konsequent zu sanktionieren.    

Die Erwartungen hinsichtlich Qualität und Regionalität von Lebensmitteln werden zwar höher, das Grundwissen über Produktion und Verarbeitung allerdings geringer. Jeder Lebensmittelskandal, zuletzt jener um Pferdefleisch in Wurstprodukten, führt zu Verunsicherungen und Vertrauensverlusten in die Lebensmittel, auch wenn bäuerliche Produkte von den Vorfällen nicht betroffen sind.

Die Bäuerinnen engagieren sich daher das ganze Jahr über für Aufklärungsarbeit direkt bei den Konsumenten. Hier alle noch bevorstehenden Termine und Orte, an denen die NÖ Bäuerinnen informieren:

  • 6.10.2013 in der Pfarre Michelhausen (Bezirk Tulln) ab 09.00 Uhr, Hl. Messe anschließend nachhaltiges Frühstück;
  • 6.10.2013 in Kirchschlag (Bezirk Wr. Neustadt), ab 14.00 Uhr beim Bezirkserntedankfest;
  • 12.10.2013 im Traisenpark in St. Pölten, beim Informationsstand der Bäuerinnen von 09.00 bis 15.00 Uhr;
  • 12.10.2013 im Festsaal in Moosbrunn (Bezirk Bruck/Leitha) ab 17.00 Uhr bei bäuerlichen Schmankerln, ab 17.30 Uhr folgt ein Platzkonzert des Musikvereins Moosbrunn und ab 18.00 Uhr die Festveranstaltung 25 Jahre Hilfswerk im Bezirk Schwechat.
  • 13.10.2013 in Kaumberg (Bezirk Bruck/Leitha), ab 09.00 Uhr ist Treffpunkt am Marktplatz für eine Wanderung zur Araburg mit anschließender Andacht mit Abt Mag. Matthäus Nimmervoll und gemeinsamem Frühstück. Danach geht es weiter zum Mostheurigen Familie Schuh mit einer Verkostung regionaler Lebensmittel.
  • 13.10.2013 im Gemeindezentrum Ladendorf (Bezirk Mistelbach) ab 09.30 Uhr Heilige Messe mit anschließendem nachhaltigen Frühstück mit den Bäuerinnen. Selbiges wird zeitgleich auch in der Pfarrkirche Göllersdorf (Bezirk Korneuburg) angeboten.
  • 20.10.2013 im Pfarrheim St. Valentin (Bezirk Amstetten) die Heilige Messe um 09:30 Uhr, gestaltet durch den Bäuerinnenchor Haag. Anschließend wird zum nachhaltigen Frühstück im Pfarrheim St. Valentin geladen.
  • 20.10.2013 um 08.30 Uhr in der Pfarrkirche Waidhofen/Thaya (Bezirk Waidhofen/Thaya) Heilige Messe, von 09:30 bis 12:00 Uhr gibt es ein nachhaltiges Frühstück im Pfarrsaal.


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