"Ökosozialer Bodenkompass" für bessere Raumplanung veröffentlicht

Der neue "Ökosoziale Bodenkompass" ist ein Leitfaden für den Bodenschutz und ein nachhaltiges Flächenmanagement im ländlichen Raum. Er richtet sich vor allem an Bürgermeister und Gemeinderäte. Herausgeber ist das Ökosoziale Forum, das den Bodenkompass zum Download bereitstellt.

Bodenkompass

(Bildquelle: )

Im neuen Bodenkompass werden erfolgreich umgesetzte Beispiele aus ganz Österreich präsentiert sowie Tipps und Vorschläge für die Umsetzung im eigenen Ort gegeben: Angefangen bei fachgerechter Fortbildung für Entscheidungsträger und Bewusstseinsbildung in der Schule über interkommunale Zusammenarbeit bis hin zu Baulandmobilisierung und Ortskernstärkung.

"Täglich werden in Österreich 16 ha verbraucht. Vor allem Gemeinden stehen vor großen Herausforderungen in diesem Bereich. Zuzug und wachsenden Anforderungen in Sachen Infrastruktur steigern den Bedarf an Flächen im Ortsgebiet. Eine ökosoziale Gemeindepolitik versucht, die verschiedenen Interessen und Bedürfnisse in Einklang zu bringen. Und das ist kein Nullsummenspiel. Mit kluger Planung ist qualitativer sowie quantitativer Bodenschutz möglich und gleichzeitig lassen sich attraktive Strukturen im ländlichen Raum sicherstellen. Das Schlüsselprinzip der Ökosozialen Marktwirtschaft – langfristiges Planen – bewährt sich auch hier, betont der Präsident des Ökosozialen Forums Österreich, Stephan Pernkopf.

"Wenn Raumordnung nicht bloß als Widmung auf Zuruf verstanden wird, sondern als vorausschauende Planung sowie aktives Management begrenzter Flächen, dann wird es uns gemeinsam gelingen, sparsam mit Grund und Boden umzugehen sowie auch in Jahrzehnten noch Entwicklungsräume zur Verfügung zu haben. Es zahlt sich aus, ist Pernkopf überzeugt.

Der Ökosoziale Bodenkompass steht hier zum Download bereit. Auf der Homepage www.oekosozial.at finden Sie auch den in dieser Reihe veröffentlichen Ökosozialen Gemeindekompass sowie den Ökosozialen Mobilitätskompass. (aiz)


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