Pferdefleisch-Skandal zieht auch in Österreich immer weitere Kreise

Im Pferdefleisch-Skandal überschlagen sich die Ereignisse geradezu: Erst wurde in zwei Wurstsorten einer Kärntner Firma Pferdefleisch entdeckt, wenig später in Wien in einer Probe eines Kebab-Drehspießes Pferde-DNA und gerade eben wird über eine mit Pferdefleisch "gestreckte" Tiefkühllasagne bei Zielpunkt berichtet.

Jetzt wurde auch in Wurst Pferdefleisch nachgewiesen. (Bildquelle: )

Nachdem Ende letzter Woche erstmals auch in Österreich mit Pferdefleisch versetzte Produkte gefunden wurden - Tortelloni bei der Supermarktkette Lidl - geht es jetzt offenbar Schlag auf Schlag. Gestern wurden in Kärnten Produkte mit nicht deklariertem Pferdefleisch gefunden. Es handelt sich um Kärntner Hauswürstl" und Lavanttaler Bauernwurst"  der Firma Josef Freitag aus St. Georgen im Lavanttal. Erhältlich waren die Artikel bei der Handelskette Spar.

Heute informierte dann die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES), dass in Wien in einer Probe eines Kebab-Drehspießes Pferde-DNA gefunden worden sei. Dabei handele es sich einen Rind-Kalb-Puten-Drehspieß der Firma Lilla Gastronomie KG in Ottakring.

Und gerade erst berichtete ATV Aktuell, dass beim Diskonter Zielpunkt im
Produkt Jeden Tag Lasagne Bolognese tiefgekühlt 400g" ebenfalls Pferdefleisch gefunden wurde. In einem Produktrückruf, der in den Filialen ausgehängt werde, informiert der deutsche Hersteller der Lasagne ZHG Deutschland, dass in der Tiefkühlware Pferdefleisch festgestellt wurde. Mehr Informationen heute, Donnerstag, den 21. Februar 2013 bei ATV Aktuell" um 18:30 auf ATV 2 und um 19:20 Uhr auf ATV.

Einen aktuellen Kommentar zum Thema von top agrar Redakteur Torsten Altmann lesen Sie in der nächsten Ausgabe 3/2013 von top agrar Österreich oder 

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Torsten Altmann

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