Rewe will mit ADEG-Geschäften "Gas geben"

"Während der eine oder andere kleinere ADEG-Standort in Zukunft abschmelzen werde, werden wir stattdessen neue, größere Geschäfte bauen." Das kündigte Rewe-Vorstand Frank Hensel laut NÖ Wirtschaftspressedienst an. Seit kurzem können Konsumenten Brot, Fleisch, Obst und Gemüse der Marke "Gutes vom Bauernhof"- eine Qualitätsinitiative der Landwirtschaftskammern für Direktvermarkter - in ausgewählten Läden der Handelsgruppe erwerben.

"Bei ADEG werden wir Gas geben, unterstreicht der Rewe-Chef. Nach Abschluss des Integrationsprozesses wird die Lebensmittelhandelskette ADEG (seit 2010 eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Rewe International AG mit Sitz in Wiener Neudorf) im kommenden Jahr wieder Gewinne schreiben. In Österreich gibt es rund 500 ADEG-Geschäfte, die ausschließlich von selbständigen Kaufleuten geführt werden. Wir haben die ADEG immer als strategische Investition gesehen und sie während der letzten Monate auf ihr Kerngeschäft reduziert, erklärt Hensel. ADEG-Läden würden sich vor allem durch Kundennähe und Regionalität auszeichnen. Jetzt seien die Weichen auf Expansion gestellt, betont Hensel. Zurzeit halte die Handelskette in Österreich einen Marktanteil von drei Prozent.

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