Kälbermarkt

Ried: Marktlage bleibt angespannt

Bei der dieswöchigen Kälberversteigerung in Ried im Innkreis gingen die Preise etwas zurück. Auch wurden im Vergleich zu den letzten Märkten wieder mehr Kälber von Firmen aufgekauft.

Bei der Kälberversteigerung am 15. November in Ried wurden nahezu alle angebotenen Kälber verkauft. 498 Kälber fanden einen neuen Besitzer. Der Anteil der von den Firmen erworbenen Kälbern war mit 40% höher als zuletzt, berichtet der Fleckviehzuchtverband Inn- und Hausruckviertel (FIH).

Es waren wesentlich weniger Landwirte als Kaufinteressenten vor Ort. Dies wirkte sich auf die Preise aus. Der Durchschnittspreis der letzten Versteigerung konnte nicht gehalten werden. Die Fleckviehstierkälber erzielten, bei einem Durchschnittsgewicht von 102 kg, einen Durchschnittspreis von 4 € netto. Die Preisspitze lag bei 4,80 € netto.

Laut FIH-Geschäftsführer Dr. Josef Miesenberger ist davon auszugehen, dass diese Marktlage auch in den nächsten Wochen bestehen bleibt und durch Corona noch zusätzlich verstärkt wird. Ziel des FIH sei es, die Vermarktung auch in dieser schwierigen Phase aufrecht zu erhalten und dabei die Einhaltung der FFP2-Maskenpflicht und der Hygieneregeln ausnahmslos einzufordern.

Die nächste Kälberversteigerung in Ried findet am 29. November statt.