Rindermarkt: Unterschiedliche Preisniveaus

Die EU Rindfleischmärkte präsentieren sich derzeit in den einzelnen EU-Ländern sehr unterschiedlich. Während in Deutschland die Preise leicht sinken, dürften sie diese Woche in Österreich teilweise anziehen.

Maststall

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von R2/3-Jungstieren einen höheren Basispreis von 3,71 € netto/kg Schlachtgewicht. (Bildquelle: zVg/Österr. RInderbörse )

In Deutschland ist die Nachfrage nach Jungstieren derzeit verhalten, dem steht ein großes Angebot gegenüber. Die Preise sind hier leicht rückläufig. Bei den Schlachtkühen sind zahlreiche Rinderhalter aufgrund der Futterknappheit gezwungen, ihre Kuhbestände stärker als üblich abzubauen, dem entsprechend steht ein großes Angebot einer ruhigen Nachfrage gegenüber, die Preise geben nach.

Beginnendes Weihnachtsgeschäft in Österreich

In Österreich ist das Angebot an Jungstieren und Ochsen etwas rückläufig. Die Nachfrage ist wegen des bevorstehenden Weihnachtsgeschäftes gut, die Preise können leicht zulegen, berichtet die Rinderbörse. Bei den Schlachtkühen steht einem normalen Aufkommen eine verhaltene Nachfrage gegenüber, daher geben die Notierungen leicht nach. Ebenfalls rückläufig sind die Biozuschläge bei Kühen, Ochsen und Kalbinnen. Bei Schlachtkälbern trifft ein geringeres Angebot auf eine sehr gute Nachfrage, dem entsprechend tendieren die Erlöse leicht nach oben.

Jungstierpreise dürften anziehen

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen höheren Basispreis von 3,71 Euro netto/kg Schlachtgewicht. Bei Kalbinnen bleibt die Notierung mit 3,10 Euro unverändert, während die Erlöse für Schlachtkälber auf 6,35 Euro steigen. Die Schlachtkuh-Notierung ist derzeit ausgesetzt. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich bekanntlich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.  -aiz-


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