Rupprechter: 4,2 Mio. Euro für neues Schulprogramm

„Für unsere Kinder ist es besonders wichtig, dass sie mit regionalen, saisonalen und hochqualitativen Lebensmitteln versorgt werden", betont Bundesminister Andrä Rupprechter. Daher stellt das Ministerium 4,2 Mio. Euro für gesunde, regionale Ernährung in Kindergärten und Schulen zur Verfügung.

Zum Schulstart gibt es für Kindergärten und Schulen 4,2 Mio. Euro für hochwertige landwirtschafltiche Lebensmittel von Minster Andrä Rupprechter. (Bildquelle: EU-Kommission )

Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) hat die neue Verordnung zum Schulprogramm für landwirtschaftliche Erzeugnisse veröffentlicht. Die neue Verordnung gilt ab dem heurigen Schuljahr 2017/18 und es stehen dafür rund 4,2 Mio. Euro zur Verfügung. Der Fokus ist auf eine gesunde Ernährung mit regionalem, saisonalem Obst, Gemüse und Milchprodukten ausgerichtet. Deshalb werden nur noch bestimmte Obst- und Gemüsearten gefördert. Die Produktpalette ist besonders vielfältig und enthält unter anderem Konsummilch, Sauer- und Buttermilch, Naturjoghurt, aber auch Kakao, Fruchtjoghurt und Fruchtmilch. Der Zusatz von Salz, Fett, Süßungsmittel oder künstlichen Geschmacksverstärkern ist verboten. Zuckerzusatz ist nur beschränkt möglich.

Alle heimischen Schulen und Kindergärten können am Programm teilnehmen, bis die von der EU für Österreich zugeteilten Finanzmittel ausgeschöpft sind. Der Ankauf von frischem Obst und Gemüse für Schüler wie auch Kindergartenkinder wird dabei mit einer Förderung aus EU-Mitteln in Höhe von 50% der Produktkosten gestützt. Die maximale Beihilfe ist mit 3,25 Euro/kg begrenzt. Die restlichen Kosten werden durch andere Träger wie Elternvereine, Gemeinden oder aus privaten Mitteln übernommen. Die Umsetzung dieses EU-Programms in Österreich wird vom BMLFUW vollzogen und die Förderungsabwicklungsstelle ist die Agrarmarkt Austria.

Artikel geschrieben von

Beate Kraml

Redaktion

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