Corona-Prävention

Schutzmasken für NÖ-Direktvermarkter

Das Land Niederösterreich und die LK NÖ stellen als Soforthilfe 5.000 Stück an Mund-Nasen-Schutzmasken an die Direktvermarkter in Niederösterreich zur Verfügung. Der Schutz soll eine Verbreitung von COVID-19 durch den Kontakt mit Konsumentinnen und Konsumenten in den Bauernläden, Hofläden und Märkten vermeiden.

Land und Landwirtschaftskammer statten Niederösterreichs Direktvermarkter mit Schutzmasken aus. (Bildquelle: Symbolbild/pixabay.com)

Konkret gehen die Mund-Nasen-Schutzmasken an die Direktvermarkter unter den „So schmeckt Niederösterreich“-Partnerbetrieben und den „Gutes vom Bauernhof“-Betrieben.

Wer rasch hilft, hilft doppelt

„Die Bäuerinnen und Bauern versorgen uns mit frischen regionalen Lebensmitteln. Mit dieser Soforthilfe möchten wir auch bei der Direktvermarktung von regionalen Lebensmitteln auf Schutzmaßnahmen setzen, um die Verbreitung des COVID-19 einzudämmen“, so LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf und DI Johannes Schmuckenschlager, Präsident der LK NÖ. Bei dem zur Verfügung gestellten Mund-Nase-Schutz handelt es sich um 15 Stück Schlauchschals pro Betrieb. Diese können je nach Situation an eigene Arbeitskräfte oder an eigene Kunden verteilt werden.

Für Hofläden, Fleischereien und auf Märkten besteht laut aktuellem Stand keine Pflicht für das Tragen von Mund-Nasen-Schutzmasken. Allerdings wird empfohlen, dass sich die Menschen mittels Masken, Tüchern und Schals vor einer Übertragung durch Tröpfchen schützen sollen. „Mit jeweils 15 Masken pro Betrieb werden mit dieser Soforthilfe hohe Hygienestandards gesetzt, und den Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern ein sicheres Einkaufen bei landwirtschaftlichen Betrieben ermöglicht“, so Pernkopf und Schmuckenschlager.

Teils vorhandener Verunsicherung entgegenwirken

Obwohl die österreichische Bundesregierung explizit klargestellt hat, dass Direktvermarkter, Bauernläden und der Ab-Hof-Verkauf als wesentliche Stützen der regionalen Lebensmittelversorgung von den Covid-19 bedingten Schließungen ausgenommen sind, kam es in den vergangenen Wochen auf Bezirks- und Gemeindeebene zu zahlreichen Schließungen von Bauernmärkten. Das obwohl die Solidarität der Gesellschaft mit den Bäuerinnen und Bauern und die Nachfrage nach ihren Erzeugnissen noch nie so groß war wie heute.

Zueltzt wurden Verhaltensregeln von Innen- und Landwirtschaftsministerium für die sichere Durchführung von Bauernmärkten veröffentlicht.


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