Schweinemarkt: Anzeichen für weitere Stabilisierung

In Österreich gelang laut Schweinebörse vergangene Woche trotz uneinheitlicher Preisakzeptanz seitens der Schlachtbetriebe eine Markträumung. Erstmals agierten aber namhafte Schlachtbetriebe mit Hauspreisen, die dem Vernehmen nach um 2 Cent unter dem Börsepreis lagen. Als Argument dafür wurde eine anhaltende Flaute am Fleischmarkt angeführt.

Das um 10% unter dem Durchschnitt liegende neue Angebot war letztlich die Basis dafür, dass der Mastschweine-Notierungspreis diese Woche unverändert bei 1,45 (Berechnungsbasis: 1,35 je kg) bleibt. Dies fand neuerlich nur geteilte Zustimmung seitens der Abnehmer. Außerhalb der Börsenvermarktung wird daher mit einer weiteren Hauspreiswoche gerechnet. Nach deutlichen Preisrücknahmen herrschen jetzt wieder stabile bis leicht reduzierte Notierungen am EU-Schweinemarkt. Während in Deutschland wieder ein Plus erwartet wurde und die Preise letztendlich unverändert blieben, wurde in Frankreich, Spanien und Dänemark mit einem Rückgang von 2 bis 4 Cent das Vorwochen-Minus der BRD-Mäster teilweise nachvollzogen. Die Anzeichen für eine weitere Stabilisierung mit der Möglichkeit zur Preisanhebung verdichten sich aber dennoch , so Schweinebörse-Chef Johann Schlederer, der auch hierzulande preislichen Spielraum nach oben sieht.


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