Schweinepest mit Gentechnik bekämpfen

Wissenschaftler aus Großbritannien haben mit Hilfe von Gentechnik ein Schwein gezüchtet, das resistent gegen die Afrikanische Schweinepest sein soll. Angewendet wurde hierbei ein neues Verfahren.

(Bildquelle: )

Den Forschern gelang eine genetische Veränderung, die eine Erkrankung der Tiere verhindert, wie die irische Zeitung Independent berichtete. Dazu wurde ein Gen von afrikanischen Wildschweinen in die DNA des Hausschweins eingeschleust. Die Wildschweine sind immun gegen diese Viruskrankheit, können aber nicht mit europäischen Rassen gekreuzt werden.
Das neue Verfahren bringe laut Wissenschaftlern eine Erfolgschance von 15 % gegenüber 1 % bei den herkömmlichen Verfahren mit sich. Außerdem könne bei „gene-editing“ auf die Verwendung von antibiotikaresistenten Genen verzichtet werden. Das aufwändige Klonen entfalle ebenfalls.
Erste Versuche, gentechnisch veränderte Nutztiere kommerziell zu nutzen, gibt es bereits in den USA. Dort prüft die amerikanische Lebensmittelbehörde (FDA) derzeit, ob ein erbveränderter Lachs, der doppelt so schnell wie gewöhnlich wächst, für den menschlichen Verzehr zugelassen wird. AgE


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