Steinbichler: „Wo Wurst drauf steht, muss auch Wurst drinnen sein"

“Nur weil etwas aussieht wie eine Wurst, darf es noch lange nicht so heißen. Dieser Etikettenschwindel muss ein Ende haben!“, kritisiert Team Stronach Agrar- und Konsumentenschutzsprecher Leo Steinbichler. Er fordert in der heutigen Presseaussendung auch für Österreich ein Verbot für Fleischbezeichnungen wie "Würstel" oder "Schnitzel" für vegetarische und vegane Produkte.

Foto: Archiv (Bildquelle: )

„Sogar im Duden steht: Eine Wurst ist „ein Nahrungsmittel aus zerkleinertem Fleisch“. Wenn also Firmen, wie „Landhof“ Wurst ganz ohne Fleisch anbieten, ist das eine offensichtliche Irreführung der Konsumenten und eine miese Geschäftemacherei!“, so Steinbichler.

Er bekräftigt seine Forderung nach einer klaren Lebensmittelkennzeichnung. Wie das VKI-Magazin „Konsument“ in seiner letzten Ausgabe ja bestätigt, wollen sich die Konsumenten von den Herstellern nicht länger für dumm verkaufen lassen. Sie haben genug von intransparenten Herkunftsbezeichnungen, kleingedruckten Inhaltsstoff-Tricksereien und gesundheitlich bedenklichen Pseudo-Lebensmitteln“, mahnt Steinbichler. Und weiter: „Das von mir geforderte einheitliche Österreichische Qualitätsgütesiegelgesetz ist 2017 von der Regierung endlich umzusetzen, um glaubwürdig von der Ankündigungspolitik wegzukommen!“

Artikel geschrieben von

Sylvia Haury

Redaktions- und Vertriebsassistentin

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Kommentar: Selbstverursachtes Bio-Chaos

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