Strom aus Hackschnitzeln

"Technisch ist es nun möglich, mit Kraft-Wärme-Kopplungen (KWK) aus der Abwärme Strom für das öffentliche Netz zu erzeugen", sagt Oberösterreichs Agrar-Landesrat Dr. Josef Stockinger und bezeichnet es als "technische Revolution", die eine Wirkungsgrad-Steigerung für kleine Hackschnitzel-Gemeinschaftsanlagen bringen kann.

Machten den Spatenstich für die KWK-Pilotanlage, v.l.n.r: Agrarlandesrat Dr. Josef Stockinger, Christa und Karl Wagner von der Geschaeftsfuehrung der Firma Josko, Umwelt-Landesrat Rudi Anschober und Hans Scheuringer von der Geschaeftsfuehrung der Firma Josko. Foto: LandOOE/Silber

Machten den Spatenstich für die KWK-Pilotanlage, v.l.n.r: Agrarlandesrat Dr. Josef Stockinger, Christa und Karl Wagner von der Geschaeftsfuehrung der Firma Josko, Umwelt-Landesrat Rudi Anschober und Hans Scheuringer von der Geschaeftsfuehrung der Firma Josko. Foto: LandOOE/Silber (Bildquelle: )

Eine derartige Pilotanlage errichtet derzeit die Firma Josko in Kopfing um 2,5 Millionen Euro. Die KWK-Anlage verarbeitet unbehandelte Holzreststoffe aus der Josko-Produktion und ist konzipiert für 1.155 Kilowatt Wärme und 200 Kilowatt Strom. Der Wirkungsgrad dieser ersten KWK-Kleinanlage Österreichs kann so insgesamt auf 85 % gesteigert werden. Landesrat Stockinger: Die Kraft-Wärme-Kopplung als Kleinanlage ist eine Chance für die mehr als 500 bestehenden Gemeinschaftsanlagen für Nahwärme in Oberösterreich, die mit einem Stromgenerator nachgerüstet werden können. Damit würde sich die Effizienz der Energienutzung schlagartig erhöhen". Die Effizienzsteigerung verhilft den bäuerlichen Nahwärmeanlagen zu einem besseren Wirkungsgrad durch die Erzeugung von Wärme und Strom und ist laut Agrar-Landesrat Stockinger auch eine Chance für den Wald, weil Holz in Zukunft neben Wärme auch Strom aus der Region liefern kann". Kraft-Wärme-Kopplungen für Kleinanlagen sind ein gutes Beispiel wohin die Reise im Energiebereich gehen soll und ganz im Sinne der heute in der Landesregierung beschlossenen Energiekonzepts Energiezukunft 2030".


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