UBV: Land- und Forstwirtschaft größter CO2-Binder

Noch vor der Nationalratswahl am 29. September fordert der Österreichische Unabhängige Bauernverband (UBV) alle kandidierenden Parteien und die künftige Bundesregierung auf, die Leistungen der heimischen Landwirtschaft für den Umweltschutz besser anzuerkennen. Immerhin absorbiere diese viermal mehr CO2 als sie emittiert.

UBV-Bundesobmann Karl Keplinger (rechts) und Organisationsreferent Johann Großpötzl bei der Präsentation ihres Modells einer künftigen Bauernentlohnung und Agrarförderpolitik. (Bildquelle: UBV)

So sei es ein großer Unfug undifferenziert zu behaupten, dass der Verzehr von Fleisch das Klima belastet. Zur Bewirtschaftung von Grünland benötigt man Rinder. Allein der Humus des österreichischen Grünlandes bindet 647 Mio. t CO2, wird aus einer Unterlage der LK OÖ zitiert. Hingegen belaste der Import vom Fleisch das Klima.

Kritik an Gastrobetrieben und Großküchen

Die Tourismuswirtschaft lässt sich von heimischen Rindern die Landschaft pflegen und ist der größte Abnehmer von ausländischem Fleisch, so der UBV in einer Aussendung. Gäste und Konsumenten wären daher aufgerufen, in Tourismusbetrieben und Großküchen für ihre Mahlzeiten heimisches Fleisch zu fordern. So leistet man einen Beitrag zum Klimaschutz, zeigen sich die UBV-Frontmänner sicher.

Neue Wege in der Agrarpolitik gefordert

Daher fordert der UBV neue Wege in der zukünftigen Agrarpolitik. Ziel müsse die massive Verbesserung der Einkommen für die Land- und Forstwirtschaft, um ermutigende Perspektiven für die Landwirte in der Alpenregion zu schaffen, sein.

Gefordert werden unter anderem auch faire Spielregeln für den Markt mit Lebensmitteln hinsichtlich Produktkennzeichnung und Preis. Weiters fordert der UBV einen „Staatsvertrag“ mit der Republik Österreich zur Bezahlung der Pflege von Kulturlandschaft.

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