COPA-Kongress

Über Brennpunkte der Landwirtschaft diskutiert

Gut 400 Teilnehmer aus ganz Europa diskutierten beim 10. Kongress des Europäischen Bauern- und Genossenschaftsverbands (COPA/COGECA) in Šibenik (Kroatien) über die Auswirkungen von Covid-19, des Krieges in der Ukraine und des Klimawandels. Für den Unabhängigen Bauernverband waren Johann Herbst und Johann Großpötzl dabei.

Großpötzl: "Es wurde erwähnt, dass der Agrarsektor vom Klimawandel am stärksten betroffen sei, gleichzeitig aber auch Lösungen anbieten könne. Als Beispiele wurden Kohlenstoffspeicherung und neue, auch gentechnisch basierte, Züchtungsmethoden genannt."

In folgenden Punkten herrschte laut dem UBV Übereinstimmung:

  • Ernährungssicherheit und Nachhaltigkeit müssen als oberstes Ziel gelten, mit Innovationen und Investitionen als Bindeglied.
  • Die Landwirtschaft braucht mehr Unterstützung, um attraktiver, wettbewerbsfähiger, widerstandsfähiger und nachhaltiger zu werden.
  • Denn die Bauern können die geforderten Leistungen für Ernährungssicherheit und Nachhaltigkeit nur erbringen, wenn auch die dazu nötigen Aufwendungen und Auflagen für ein angemessenes Einkommen entsprechend abgegolten werden, so Großpötzl und Herbst.

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