Verpflichtende Digitalisierung aller agrarischen Nutzflächen

Mit Ende der Frist für den Herbstantrag 2009 am 15.10. müssen alle landwirtschaftlichen Betriebe in Österreich ihre Feldstücke digitalisieren. D. h. den Flächenumfang mittels Computer im Luftbild/Orthofoto eingezeichnet haben, damit sie die Ausgleichszahlungen (Einheitliche Betriebsprämie, ÖPUL, Ausgleichszulage für Benachteiligte Gebiete) in vollem Ausmaß sicherstellen.

Burgenlands LK-Präsident Franz Stefan Hautzinger teilte mit, die Landwirtschaftskammer Burgenland habe alle personellen und organisatorischen Vorkehrungen getroffen, um für und mit den Bauern diese neue Förderungsvoraussetzung fristgerecht erfüllen zu können. Das 2005 eingeführte Geografische Informationssystem (Invekos-GIS) hat sich bei den Vor-Ort-Kontrollen der Agrarmarkt Austria bewährt und wird daher künftig auch für die Förderungsbeantragung verpflichtend vorgeschrieben. Bereits im Juli des Jahres hat die AMA daher neue Hofkarten (2. Tranche) für alle bäuerlichen Betriebe des Burgenlandes gedruckt, die seither mit Hochdruck von den landwirtschaftlichen Bezirksreferaten an die Bauern ausgegeben werden. Die neuen Luftbilder haben eine bessere Qualität, nun sind auch die Naturgrenzen deutlicher erkennbar.


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