Landwirtschaft im Dialog

Video: top agrar diskutierte über Flächenfraß in Österreich

Der Bodenverbrauch war das Generalthema unserer Veranstaltung "Landwirtschaft im Dialog" am 1. Juni. Betroffene Landwirte schilderten ihre Situation und stellten Forderungen an die Politik. Hier das Video.

Umweltministerin Leonore Gewessler (l.) und Agrarministerin Elisabeth Köstinger (r.). In der Mitte sitzen die Moderatoren Leopold Th. Spanring und Matthias Schulze Steinmann.

Umweltministerin Leonore Gewessler (l.) und Agrarministerin Elisabeth Köstinger (r.) stellten sich den Fragen der Moderatoren und des Publikums. (Bildquelle: Christoph Gruber/BOKU-IT)

Der Bodenverbrauch in Österreich schreitet voran. Jährlich sind es rund 4.800 ha - teils beste Ackerflächen - die Straßen und Gebäuden weichen müssen. Diesen Flächenfraß nahmen wir zum Anlass, um im Format "Landwirtschaft im Dialog" mit betroffenen Landwirten, Politikern und Vertretern aus der Wissenschaft zu sprechen. Zusammen mit Universität für Bodenkultur mit freundlicher Unterstützung der Österreichischen Hagelversicherung entstand diese Veranstaltung.

Hier können Sie die Diskussion nachschauen:

Drei Landwirte schildern, wie sie von Flächenfraß betroffen sind

Besonders spannend waren die drei Fälle von Flächenfraß, die betroffene Landwirte vorstellten. Jürgen Trimmel, einer von 175 Betroffenen aus dem Weinviertel, wehrt sich gegen den Aushub einer großen Schottergrube. Fritz Offenhauser, Biolandwirt und Ortsbauernobmann von Regau in OÖ, schilderte, wie die Region in vielfacher Hinsicht vom Flächenfraß betroffen ist. Anna Götzinger aus St. Georgen am Steinfelde ist eine von vielen betroffenen Landwirten, die von der S34 Traisenschnellstraße betroffen wären.