Warten auf neue Schweine-Gesundheitsverordnung

Die neue Schweine-Gesundheitsverordnung wird verschärfte Hygieneauflagen in der Schweinhaltung bringen. Das Inkrafttreten ist noch unklar. Die meisten Details stehen aber schon fest.

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Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) arbeitet derzeit noch immer am Entwurf für die neue Schweine-Gesundheitsverordnung. In dieser Verordnung werden nicht zuletzt wegen der Bedrohung durch die Afrikanische Schweinepest Mindeststandards zur Betriebs- und Personenhygiene für alle Schweinehalter gesetzlich geregelt. Laut Johann Stinglmayr, Beratungsstelle Schweineproduktion der LK OÖ, wird es in absehbarer Zeit zur offiziellen Begutachtung des Verordnungsentwurfes kommen. Nach deren Abschluss kann dann die Verordnung sehr rasch in Kraft treten. Ein genauer Termin kann  jedoch noch nicht genannt werden. Noch im Herbst 2014 ist man vom 1. Jänner 2015 ausgegangen, wie auch top agrar Österreich in der aktuellen Jännerausgabe (auf Seite 7) berichtet hat.

Alle Betriebe müssen nach in Kraft treten der Verordnung u.a. über eine Hygieneschleuse verfügen. Damit unbefugte Personen den Stall nicht betreten, müssen die Ein- und Ausgänge des Stalles gesichert werden. Eine Tafel „Für Unbefugte verboten – Wertvoller Tierbestand“ soll dies unterstützen. Verpflichtend werden auch seuchensichere Kadaverlagereinrichtungen und konsequente Quarantänemaßnahmen. Zuchtschweine müssen vor der Eingliederung in den Bestand in einem von den übrigen Stallabteilungen getrennten Bereich mindestens drei Wochen lang untergebracht werden. Eine Schadnagerbekämpfung ist konsequent durchzuführen. Für notwendige bauliche Maßnahmen soll es praxistaugliche Übergangsregelungen geben.

Artikel geschrieben von

Sylvia Haury

Redaktions- und Vertriebsassistentin

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