Was ist schuld an EU-weit sinkenden Weizenerträgen?

Trotz stetigem züchterischen Fortschritt sind beim Weizenanbau in zahlreichen EU-Ländern keine Ertragssteigerungen mehr messbar. Schuld daran sind veränderte Anbaupraktiken und der Klimawandel. Dies ist das Ergebnis einer gemeinsamen Studie des französischen Agrarforschungsinstitutes INRA und des Pflanzenbauinstitutes Arvalis, über die Agra Europe berichtet.

Zu den pflanzenbaulichen Ursachen zählt der zunehmende Anbau von Raps als Vorfrucht ab dem Jahr 1999. Dies habe zu einem durchschnittlichen Ertragsdefizit von 0,35 dt pro Hektar und Jahr beigetragen. Weitere Verluste um 0,15 dt pro Hektar und Jahr entstanden durch den geringeren Einsatz von Stickstoffdüngern seit dem Jahr 2000. Auch der Klimawandel hat einen gleichfalls negativen Einfluss auf die Weizenerträge. Er behindert durch höhere Temperaturen vor allem die Füllung der Körner. Das damit einher gehende Wasserdefizit beeinträchtigt das Wachstum von Halm und Körnern.

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