Wlodkowski zieht gegen Preisdumping des Handels zu Felde

Gegenmaßnahmen gegen Preisdumping-Aktionen des Lebenmittelhandels erwägt Österreichs Lk-Präsident Gerhard Wlodkowski.

"Mit Schleuderpreisen und Lockangeboten unter dem Einstandspreis setzen die Handelsketten derzeit die Zukunft der Lebensmittelproduktion aufs Spiel, wird Wlodkowski im Morgenjournal von Ö1 zitiert. Die Produktion von Qualität sei nicht mehr lange aufrechtzuerhalten, wenn etwa ein Kilo Schweinefleisch weniger als drei Euro kostet. Die Grenze des Zumutbaren sei erreicht.Demnächst sollen intensive Gespräche mit den Handelsketten geführt werden, so der Lk-Präsident gegenüber Ö1 weiter. Sollte das nichts bringen, wolle der zu drastischeren Mitteln greifen. Gedacht sei etwa an Aktionen zur Information der Kunden vor und in den Lebensmittelgeschäften. Das weckt Erinnerungen an das Frühjahr 2004. Damals demonstrierten fast 1000 Milchbauern vor Billafilialen in Vöcklabruck und Amstetten gegen Schleuderaktionen der Handelskette bei Trinkmilch - um 54 Ct/l wurde die Milch damals verramscht. Die Forderungen von vor fast sechs Jahren! sind also heute aktueller denn je. Damals verlangten die beteiligten Bauern erstmals einen fairen" Milchpreis, in der Folge entstand die IG Milch.


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