Betriebsnachfolge

„Zukunft der Hofübernehmer absichern!“ Plus

Damit Junglandwirte die Betriebe ihrer Vorfahren übernehmen und in eine erfolgreiche Zukunft führen können, braucht es entsprechende Planungssicherheit. Darauf machte die Jungbauernschaft Vöcklabruck (OÖ) im Zuge ihrer heurigen Höfe-Tour aufmerksam.

Bezirksjungbauernobmann Josef Muss (Mitte) mit einigen Gästen (von links nach rechts): MEP Alexander Bernhuber, Abg.z.NR Klaus Lindinger, Jungbauer Simon Neuwirth und Jungbauern-Landesobmann Christian Lang. (Bildquelle: Jungbauern Vöcklabruck)

Was brauchen Österreichs Junglandwirte? Wo eckt es? Wie können die Rahmenbedingungen gesteckt werden, dass es 2040 so viele Junglandwirte wie möglich gibt?

Zukunftsweisende Fragen, denen sich die Jungbauernschaft Vöcklabruck unter Bezirksobmann Josef Muss gestellt hat.

Rechtssicherheit, Wissensvermittlung und ehrliche Klimapolitik nötig

„Ich habe einen Bio-Geflügelmaststall 2017 nach den damals geltenden Richtlinien erstellt. Keine drei Jahre später ist dieser Stall nicht mehr rechtskonform“, berichtet Jungbauern-Obmann. Die Schnelllebigkeit in der Rechtslage gehe nicht einher mit dem Erstellen von Betriebskonzepten und Finanzierungsplänen. Daher fordern die Vöcklabrucker Jungbauern, dass Investitionen in Wirtschaftsgebäude, welche nach allen aktuellen Vorschriften getätigt wurden, bis zum Ende der AfA in Betrieb sein dürfen.

Zudem bildet eine hochwertige Aus- und Weiterbildung am Stand der Wissenschaft das Fundament zukunftsfitter Jungübernehmer. Den Jungbauern ist daher nicht nur die eigene Bildung wichtig, sondern vor allem auch die Wissensvermittlung über die Landwirtschaft und über die Lebensmittelproduktion ab dem Kindergartenalter. Dafür sollten, die Pädagogen eigens ausgebildet werden.

Auch über die Agrarpolitik sowie den Umwelt- und Klimaschutz haben sich die Jungbauern ihre Gedanken gemacht. „Jeder einzelne muss dafür seinen Beitrag leisten“, leitet Muss den dritten Teil des Positionspapiers ein. Die Biodiversitätsstrategie 2030 und Klimaneutralität 2050 sind ambiothionierte Ziele der EU. Doch diese gehen nicht einher mit den aktuellen Verhandlungen zum Mercosur-Abkommen. Es könne und dürfe nicht sein, dass die heimischen Bauern die...


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