Lebensmittelhandel

Billa-Box: Konkurrenz zu den Bauern befürchtet

Die Billa-Kette startete ein neues Outlet-Konzept. In sogenannten "Regional Boxen" werden alltägliche Artikel auf Selbstbedienungsbasis angeboten. Nicht nur Bauern sehen diese Vertriebsform als Kampfansage an die bäuerlichen Direktvermarktungsaktivitäten.

In vier Oberkärntner Gemeinden (Baldramsdorf, Dellach im Drautal, Flattach und Mörtschach) startete die Lebensmittel-Kette Billa ein neues Shop-Konzept auf Selbstbedienungsbasis. In diesen sogenannten Billa-"Regional-Boxen" werden auf einer Verkaufsfläche von nur 11 m2 Artikel des täglichen Bedarfs sowie Erzeugnisse von lokalen Produzenten angeboten. Das Konzept soll aud ganz Österreich ausgerollt werden, heißt es von Seiten Billas in der Kärntner Woche.

Billa-Boxen gab es bereits 2009

Konzipiert wurden die Boxen von einem Kärntner Start-Up-Unternehmen. Dieses erfand das Onlineportal myAcker zur Erstellung und Bewirtschaftung eines realen Gemüsegartens über das Internet und betreibt seit fünf Jahren Ackerboxen, in denen regionale Produkte angeboten werden.

Die Idee der Billa-Box ist gar nicht so neu, vielmehr wurde diese bereits 2009 gestartet. Damals war es sie als Mini-Supermarkt mit Convenience-Sortiment-Angebot – von frisch...