Burgenland und Steiermark: Rodung der ersten Frühkartoffeln steht bevor

In Österreich ist die Vermarktung der Speiseerdäpfel aus der alten Ernte schon weit fortgeschritten. Die Läger bei den Landwirten sind praktisch geräumt. Die noch vorhandenen Vorräte bei den Händlern dürften bis Ende Mai reichen, zumal das Sortiment im Lebensmitteleinzelhandel durch Frühkartoffeln aus dem Mittelmeerraum und französische Lagerware laufend ergänzt wird.

Die angebotenen Mengen sowohl an alterntiger französischer Ware als auch an Frühkartoffeln aus Ägypten und Israel sind dabei aber überschaubar. Preislich gibt es gegenüber der Vorwoche keine Änderung, teilt die Marktabteilung der LK NÖ mit. Schön langsam richtet sich der Blick der Branche auf die neue Saison. Im Burgenland und der Steiermark dürften bereits in der kommenden Woche die ersten heimischen Früherdäpfel gerodet werden (in Niederösterreich mit dem Monatswechsel). Diese Ware ist in erster Linie für die Direktvermarktung bestimmt. Im deutschen Lebensmitteleinzelhandel schreitet der Sortimentswechsel von Lagerware auf Frühkartoffeln ebenfalls stetig voran. Neben Ägypten und Israel wird mittlerweile auch aus Spanien Frühware angeboten. In Rheinland-Pfalz wurden schon die ersten Kartoffeln aus dem Anbau unter der Folie gerodet. Diese werden über den Ab-Hof-Verkauf und städtische Großmärkte abgesetzt.

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