Getreidepreise könnten steigen

2018/19 werden knapp 30 Mio. t mehr Getreide verbraucht, als geerntet werden, berichtet der Kurier unter Berufung auf die UNWelternährungsorganisation FAO. Die weltweite Ernte werde auf knapp 2,66 Mrd. t geschätzt. Die Getreidepreise dürften laut FAO steigen.

Der Verbrauch an Getreide wird laut FAO 2018/19 über der Produktion liegen. In der Folge könnten die Preise steigen. (Bildquelle: BayWa)

Eine Ursache des aktuellen Rückgangs sei die letztjährige Dürre in weiten Teilen Europas. Diese habe zum Rückgang der Weizenernte in der EU und Russland geführt.

Auf die Versorgung habe die schlechte Ernte allerdings keine Auswirkungen, so die FAO. In den vergangenen Jahren sei dieProduktion mehrmals höher als der Verbrauch gewesen. Es gebe daher genug Reserven. Allerdings dürften die Getreidepreise steigen.

Wegen der wachsenden Weltbevölkerung gebe es mehr Nachfrage nach Getreide. Die Produktionsmenge sei weltweit in den vergangenen zehn Jahren um rund 200 Mio. t gestiegen.

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Torsten Altmann

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