Höchstpreise für EU-Schlachtschweine vorbei

An den repräsentativen Märkten der Europäischen Union haben die Notierungen für Schlachtschweine Mitte Oktober erstmals seit Monaten wieder etwas schwächer tendiert und sich damit vom Jahreshöchststand entfernt. Wie europäische Marktanalysten übereinstimmend berichteten, hat das Schweineangebot

An den repräsentativen Märkten der Europäischen Union haben die Notierungen für Schlachtschweine Mitte Oktober erstmals seit Monaten wieder etwas schwächer tendiert und sich damit vom Jahreshöchststand entfernt.

Wie europäische Marktanalysten übereinstimmend berichteten, hat das Schweineangebot zugenommen und die Schlachtgewichte sind gestiegen. Dies führte in der Woche zum 14. Oktober 2012 dazu, dass sich das von der EU-Kommission ermittelte durchschnittliche Preisniveau je 100 kg Schlachtgewicht (SG) saisonal um 0,62 Euro oder 0,3 % auf 191,88 Euro verringert hat. Das Vorjahresergebnis wurde damit aber immer noch um 23,6 % übertroffen.

Ausschlaggebend für die gesamteuropäische Preisschwäche war vor allem die Entwicklung in Deutschland mit einem Minus von 1,0 %. Noch stärker dürften die Erlösrückgänge für französische Mäster nach dem Rückgang der Leitnotierung am Marché Porc Breton um mehr als 5 Cent/kg gewesen sein, doch erreichte diese Meldung die EU-Kommission nicht mehr rechtzeitig.

Schwächer tendierten mit einem Minus von jeweils 0,8 % auch die Preise in Rumänien, Schweden und Lettland. Spanische Erzeuger bekamen 0,4 % weniger ausgezahlt. In Österreich und Polen verringerte sich das Auszahlungsniveau um 0,2 % beziehungsweise 0,3 %.

Weitgehend stabile Erlöse konnten die Schweinevermarkter in Belgien, Italien und Dänemark erzielen. Zu den wenigen Gewinnern gehörten in der Berichtswoche die Mäster in Tschechien und Finnland mit Aufschlägen von jeweils 0,6 %. In Bulgarien und der Slowakei kletterten die Preise sogar um etwas mehr als 1 %. (AgE)

Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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