Schweinemarkt: "Knappe Versorgung stabilisiert Preise"

Stabile Verhältnisse herrschen derzeit am EU- Schweinemarkt. Quer durch Europa wird von geräumten Märkten berichtet, die Notierungen bleiben diese Woche in den meisten Produktionsländern unverändert.

Schlachthof

(Bildquelle: )

In Österreich liegen Angebot und Nachfrage derzeit gleichauf. Während vergangene Woche einzelne Abnehmer verhaltener bestellten, zeigten sich andere voll aufnahmefähig. Ähnliche Verhältnisse sind auch diese Woche zu erwarten, da das leicht gestiegene Angebot abermals zur Gänze seine Abnehmer fand. Konsequenz aus dieser Situation: Der Mastschweine-Notierungspreis bleibt unverändert bei € 1,87 (Berechnungsbasis: € 1,77 je kg).

"Versorgung unter Vorjahresniveau"

"Während die Erlösstabilität zuletzt auch auf einer Preisüberwälzungs-Strategie von Schlachtbranche und Fleischindustrie in Richtung Lebensmitteleinzelhandel fußte, scheint aktuell die knappe und klar unter dem Vorjahresniveau liegende Versorgungslage am Markt dem Preisniveau Halt zu geben, fasst Johann Schlederer von der Schweinebörse die kurzfristigen Marktaussichten im Inland zusammen.

Ähnliche Situation in Deutschland

Auch in der BRD dürfte das knappe Angebot an schlachtreifen Schweinen in der kommenden Woche preisbestimmend bleiben. Derzeit ist nicht zu erkennen, dass sich die Nachfrage der Schlachtunternehmen rückläufig entwickelt. Auch für die kommende Woche werden aus heutiger Sicht mindestens stabile Preise erwartet , berichtet die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands. (AIZ)


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