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EAG-Reform macht die Photovoltaik attraktiver

Das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG) bringt deutlich mehr finanzielle Mittel mit sich. Dadurch steigen auch die Fördermöglichkeiten für Photovoltaik in der Landwirtschaft. Noch bis 2. Juni 2022 kann ein Investitionszuschuss beantragt werden. Hier Details zu den aktuellen Rahmenbedingungen.

Teil 1 der Serie Photovoltaik: Ziele, Förderungen, Einspeisetarife mit Unterstützung von Anja Rautnig

Ambitionierte Ziele verfolgt die Österreichische Bundesregierung für den Ausbau der erneuerbaren Energie. Bis 2030 soll die Stromproduktion zu 100 % aus heimischen, erneuerbaren Quellen bestritten werden.

Sechs Mal mehr bis 2030

Für die Photovoltaik ist dabei ein Zuwachs von 1,7 Gigawattpeak (GWp) auf 13 GWp geplant, was einer Versechsfachung der derzeitigen PV-Stromproduktion entspricht (siehe Übersicht 1).

Nun mögen zwar Sonnenstrahlen einfach so vom Himmel fallen, PV-Anlagen tun das nicht. Es braucht neben erheblichen Investments und fairen rechtlichen Rahmenbedingungen auch die notwendige Infrastruktur, den Platz und den Umsetzungswillen der Bevölkerung.
Sonst werden die gesteckten Regierungsziele nicht realisierbar sein. Das Landwirtschaftsministerium rechnet mit einem PV-Flächenbedarf von 13 000 ha, wobei Dächer, Gebäude und bereits versiegelte Flächen präferiert werden.

Allerdings dürfte das Dachflächenpotenzial in Österreich maximal 4 Terrawattstunden (TWh) ausmachen, schätzt der Dachverband Photovoltaik Austria. Denn nicht alle Dächer bzw. Gebäude sind für die Stromproduktion nutzbar. Vermutlich wird mehr als die Hälfte der benötigen PV-Anlagen Platz auf noch unverbauten Flächen finden müssen. Die Landwirtschaft rückt damit immer mehr ins Rampenlicht der PV-Ausbaupläne. Hier kommt es spürbar zu Spannungen zwischen möglichen neuen Flächenerträgen durch Photovoltaikanlagen einerseits und der Erhaltung der ertragreichen Acker- und Grünlandflächen für die Urproduktion auf der anderen Seite.

Landwirtschaftlich wertvolle Flächen müssen geschützt werden. Doch die PV eröffnet den Landwirten unumstritten auch neue und innovative Geschäftsmodelle, die sich mit durchdachten Anwendungskonzepten ohne große Flächenverluste durchführen lassen.

„Die...

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