Kärnten

Strom aus Wind für 17500 Haushalte

Das erste Windrad des ersten Kärntner Windparks steht. In St. Georgen im Lavanttal und Lavamünd erzeugen künftig insgesamt "8 Windräder so viel Strom, wie 7 % der Kärntner Haushalte benötigen“, erklären Johann Janker, Geschäftsführer von ECOwind und Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft.

Sechs Windräder werden auf der Steinberger Alpe (St. Georgen im Lavanttal, auf 1.450 bis 1.600 hm) errichtet. Sie werden Strom für mehr als 13.000 Haushalte erzeugen. Auf der Soboth (Lavamünd, auf 1.400 hm) werden zwei Windräder errichtet, die Strom für knapp 4.500 Haushalte erzeugen.

Mit diesem Windkraft-Projekt werden 17,3 Mio. Euro heimische Wertschöpfung bei der Errichtung generiert und weitere 27,7 Mio. Euro über die nächsten 20 Jahre während des Betriebes. „Die Windkraft bringt Beschäftigung und Wertschöpfung in die Region. Darüber hinaus ist der rasche Ausbau erneuerbarer Energien eine der wenigen wirksamen Möglichkeiten, um den Strompreis zu senken“, bemerkt Moidl: „Die Windkraft zählt zu den günstigsten Stromerzeugungstechnologien. Je mehr Windräder, desto günstiger kann daher auch der Strompreis für die Bevölkerung werden.

Energiewende in Kärnten

Das Land hat bereits 58,8 Prozent Erneuerbaren-Anteil am Energieverbrauch und ist damit in Österreich Spitzenreiter. Bis zur Klimaneutralität ist es jedoch noch ein weiter Weg. Noch immer werden 11 TWh durch fossile Energien bereitgestellt. Wenn in Zukunft davon 50 Prozent eingespart werden können, muss die erneuerbare Stromversorgung verdoppelt werden, damit die Klimaneutralität erreicht wird.

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