Pfirsich

AGES warnt vor Pfirsichkräuselkrankheit

Die milde Witterung und anschließender Niederschlag fördern die Infektion der Kräuselkrankheit bei Pfirsich. Noch vor dem Knospenschwellen sollten Sie die Bäume behandeln.

Pfirsich

Solch schöne Pfirsiche werden durch die Kräuselkrankheit verhindert. (Bildquelle: pixabay)

Die Kräuselkrankheit ist die gefährlichste Pilzkrankheit des Pfirsichs. Vor allem der durch die Krankheit bedingte zeitige Laubverlust kann die Bäume stark schwächen bzw. bei mehrjährigem, starken Befall auch vernichten.

Bedingt durch die kurze Winterruhe des Pfirsichs kann es bei Warmwetterperioden zu einem Schwellen der Knospen kommen. Bei einsetzenden Niederschlägen ist dann die Gefahr der Infektion durch den Erreger der Kräuselkrankheit gegeben.

Mit Kupferpräperaten behandeln

Der Pilz überwintert als Sproßmycel auf Knospenschuppen und Trieben. Im Frühjahr schnürt das Mycel zahlreiche Sprosszellen ab, die bei Niederschlägen in die sich öffnenden Knospen eingeschwemmt werden. Da Behandlungen nach erfolgter Infektion wirkungslos sind, müssen sie spätestens beim Knospenschwellen erfolgen.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist die Behandlung mit genehmigten Kupferpräparaten empfehlenswert. Wegen der lang anhaltenden Wirksamkeit der Kupferpräparate können Sie diese auch schon einige Zeit vor der zu erwartenden Infektion ausbringen. Achten Sie dabei auf gute Benetzung.


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