Ostertipp

Färben Sie mit Naturfarben!

Blaukraut, Zwiebelschalen und Spinat: Damit färbt Seminarbäuerin Nicole Leitner aus Salzburg jedes Jahr Ostereier. Für optische Highlights sorgen Gräser und Blüten.

Ostereier

In einem Farbsud aus Zwiebelschalen erhalten die Eier eine schöne Braun­färbung. Zum Färben eignen sich aber auch ­Blaukraut, rote Rüben oder Spinat. (Bildquelle: Leitner)

Eierfärben mit Lebensmitteln ist einfach. Man muss sich nur die Zeit nehmen und etwas Geduld haben. Mit den unterschiedlichsten natürlichen Färbemitteln, wie Blaukraut, Zwiebeln und Spinat, erhält man eine bunte Farbmischung. Wichtig ist, dass Sie die Eier vorher kurz in Essig legen. So hält die Farbe anschließend besser.

Holzoptik durch Zwiebeln

Zwiebelschalen verleihen weißen Eiern warme Brauntöne und braunen Eiern eine tolle Holzoptik. Zum Färben verwendet man die äußeren Schichten der Schalen. Deshalb beginne ich schon einige Wochen vor dem Färben, die Zwiebelschalen zu sammeln. Diese koche ich in rund 2 l Wasser für ca. 10 Minuten, bis ein rotbrauner Farbsud entstanden ist. Damit sich die Farbintensität verstärkt, können Sie einen Teelöffel Kurkuma dazugeben.

Abgekühlt eignet sich der Farbsud besonders für das Färben mit Kindern. Dazu verbleiben die zuvor gekochten Eier länger im Farbsud. Am besten, Sie bewegen die Eier zwischendurch und kontrollieren dabei, ob die gewünschte Farbe erreicht ist. Bei der Färbedauer können Sie experimentieren.

Wenn Sie die Eier noch warm in den Farbsud geben (gleich nach dem Kochen), wird das Farbergebnis intensiver. Dabei ist allerdings etwas Vorsicht geboten: Ist der Sud noch warm, dann verlängert sich die Garzeit der Eier.

Färben

Wer mag, kann mit ein paar kreativen Ideen die gefärbten Eier in liebevoll gestaltete Unikate verwandeln. (Bildquelle: Leitner)

Kein Ei gleicht dem anderen

Rotkraut, rote Rübe und Spinat eignen sich ebenfalls zum Eierfärben. Lassen Sie das fein zerkleinerte Gemüse je mit wenig Wasser und einem Schuss Essig bei mittlerer Hitze ca. 30 bis 45 Minuten köcheln. Kochen Sie in der Zwischenzeit die Eier hart. Sud abseihen und die Eier mindestens 30 Minuten (besser über Nacht) hineinlegen und mehrmals wenden. Die verwendete Ausgangsmenge bei den einzelnen Lebensmitteln kann variieren. Als grobe Orientierung können Sie etwa 300 g für die Sudherstellung verwenden.

Je nach Farbe der Eierschale fällt auch das Farbergebnis aus. Wer braune Eier verwendet, erhält eine satte, dunkle Färbung. Weiße Eier sorgen eher für Pastelltöne. Manche Eier müssen länger im Sud liegen. Am Ende gleicht dann kein Ei dem anderen.

Optisches Highlight

Wer mag, kann mit ein paar kreativen Ideen die gefärbten Eier in liebevoll gestaltete Unikate verwandeln. Dazu eignen sich besonders Gräser oder Blüten vom Wegesrand. Legen Sie ein Blatt oder eine Blume vor dem Färben auf das Ei. Dann einen Strumpf über das Ei ziehen und so das Blatt an diesem befestigen. Zubinden und das Ei in den Pflanzensud legen.

Nach dem Färben können Sie die Eier mit etwas Fett (Speckschwarte, Schmalz, Öl, Butter) auf Hochglanz bringen. Da­­zu das Fett auf ein weiches Tuch geben und die Eier damit einreiben.


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