Österreichische Jungbauernschaft

Hanffeld-Irrgarten mit Innovationspreis 2020 ausgezeichnet

Mit ihrem Hanffeld-Irrgarten samt Bienenlehrpfad haben Christian und Irene Huber den Innovationspreis 2020 der Österreichischen Jungbauernschaft gewonnen. Platz zwei ging an Kräuerbauer Stefan Erlinger, Platz drei an Forstwirtin Viktoria Hutter.

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Aus der Vogelperspektive sind deutlich verschiedene gemähte Figuren und Wege im Irrgarten zu erkennen. (Bildquelle: Jungbauern)

Im Rahmen des Tages der jungen Landwirtschaft verlieh die Österreichische Jungbauernschaft bereits zum siebten Mal ihren Innovationspreis. „Den Mutigen gehört die Welt – so lautete das diesjährige Motto der Preisausschreibung. Aus 13 Projekten wählte eine fünfköpfige Fachjury die drei Gewinner. Die Erstplatzierten dürfen sich auch heuer wieder über Lagerhaus-Gutscheine im Wert von bis zu 6.000 € freuen

Platz 1: Österreichs erster Hanf-Irrgarten

Sieger des Innovationspreises 2020 ist ein oberösterreichisches Projekt mit dem Titel „EXIT the field – Im Land der Bienen ‘Österreichs 1. Hanf-Irrgarten‘ “. Im Zuge dieses Projektes wurde von Jungbauer Christian Huber und seiner Frau Irene Huber ein Hanffeld in einen Irrgarten und Bienenlehrpfad umfunktioniert. Aus der Vogelperspektive sind deutlich verschiedene gemähte Figuren und Wege zu erkennen. Diese dienen zur innovativen, informativen und kindergerechten Freizeitgestaltung. Anhand von 22 Bieneninfotafeln wurde der Irrgarten zusätzlich zum Lehrpfad und vermittelte Wissenswertes über die Lebensweise und Bedürfnisse der Bienen, sowie der Landwirtschaft und deren Zusammenspiel. Das Projekt erfreute sich an sehr hoher Nachfrage bei Jung und Alt.

Für die Jury war das Zusammenspiel zwischen Innovation und kindergerechter Wissensvermittlung der ausschlaggebende Punkt für den Sieg.

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Christian Huber ist der Gewinner des Innovationspreises 2020. (Bildquelle: Jungbauern)

2.Platz: Von der Rinderhaltung zum Kräuteranbau

Durch anhaltende Dürre wurde der Betrieb vom Oberösterreicher Stefan Erlinger auf die Probe gestellt. Aufgrund von Futterknappheit war der Jungbauer gezwungen, seinen gesamten Viehbestand zu verkaufen und auch seine Forstflächen wurden durch den Borkenkäfer zerstört. Um auf den Klimawandel schnell zu reagieren, überlegte sich der Oberösterreicher kurzer Hand eine neue Idee und so entstand sein Projekt „Von der Rinderhaltung zum Kräuteranbau“. Er krempelte seinen Betrieb vollkommen um und startete 2019 mit dem Anbau von diversen Kräutern. Die Kräuter werden am Betrieb geerntet, getrocknet und über eine regionale Genossenschaft vermarktet.

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Stefan Erlinger krempelte seinen Betrieb vollkommen um und startete 2019 mit dem Anbau von diversen Kräutern. (Bildquelle: Jungbauern)

3.Platz: Projekt fürs Wiederaufforsten bei Borkenkäferschäden

Eingereicht von der niederösterreichischen Forstwirtin Viktoria Hutter. Aufgrund des Klimawandels und der damit einhergehenden Dürreperioden wurden große Teile der Wälder im Waldviertel vernichtet. Der große Schadholzanfall ist für die Waldbesitzer nicht nur mit einem Wertverlust verbunden, sondern auch mit großen finanziellen Kosten und enormen Arbeitsaufwand für die Wiederaufforstung. Aufgrund dessen hat sich Viktoria Hutter ein Projekt überlegt, um genau auf dieses Problem zu reagieren.

Sie motiviert mit ihrem Projekt „waldsetzen.jetzt“ regionale Unternehmen, Forstwirten beim Aufforsten von Borkenkäferschäden zu unterstützen. Die Unternehmen pflanzen die Bäume mit ihren Mitarbeitern und schenken somit Arbeitszeit und ermöglicht es den Forstwirten, die Schadflächen rasch und unkompliziert aufzuforsten. Gemeinsam mit ihren derzeitigen Projektpartnern und Partnerbetrieben verfolgt sie nun das Ziel bis 2030 eine Million Bäume zu pflanzen.

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Viktoria Hutter motiviert mit ihrem Projekt „waldsetzen.jetzt“ regionale Unternehmen, Forstwirten beim Aufforsten von Borkenkäferschäden zu unterstützen. (Bildquelle: Jungbauern)


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