Direktvermarktung

Mit Automaten voll flexibel

Der Verkauf landwirtschaftlicher Erzeugnisse über Automaten boomt! Welche Neuheiten es für Direktvermarkter gibt, haben wir hier zusammengefasst.

Der Kauf von regionalen Produkten liegt im Trend – und das am besten direkt vom Erzeuger und 24 Stunden an sieben Tagen die Woche. Automatenhersteller haben daher auch heuer neue Lösungen entwickelt: Von Automaten für Beeren bis zu Eis bieten sie eine große Auswahl. Für Direktvermarkter, die ihre Produkte in einem größeren Verkaufsraum anbieten wollen, könnte ein Container interessant sein. Da die diesjährige Ab Hof Messe in Wieselburg ausgefallen ist, stellen wir Ihnen auf den folgenden Seiten neue Entwicklungen vor.

Beeren und Torten per Lift

Einen neuen Beeren- bzw. Tortenautomaten bietet die Firma ­pebumatic GmbH an. Dabei handelt es sich um den üblichen Bauernautomaten mit Förderbändern. Das Neue dabei ist der Lift. Kippen bzw. Stürzen der Produkte ist somit laut Hersteller ausgeschlossen. Dadurch brauche man bei Beeren keine Deckel mehr oder auch Torten können problemlos aus dem Automaten verkauft werden. Man ersparte sich Material und eventuell einen Lock-(Klappen-)­Automaten, der viel Platz einnimmt, heißt es weiter. 

www.bauernautomat.at

Der Lift im Automaten verhindert, dass die Produkte ­kippen. Beeren können so ohne Deckel angeboten werden.

Der Lift im Automaten verhindert, dass die Produkte ­kippen. Beeren können so ohne Deckel angeboten werden. (Bildquelle: Werkbild)

Neuer Boxautomat

Neben Warenausgabe- und Getränkeausgabeautomaten hat FarmVend einen Boxautomaten neu im Sortiment. Der Verkauf von sperrigen oder losen Produkten in größeren Mengen, wie z. B. Äpfel oder Kartoffeln, könne somit über den Boxautomaten erfolgen. ­Zusammen mit einem Onlineshop sei es möglich, das „Click and Collect“-System für den Ab-Hof-Shop anzuwenden, heißt es.

Außerdem hat FarmVend das Terminal für den Bezahl- und Bestellprozess weiterentwickelt. Neu ist auch eine Lösung für den offenen Verkauf. Produkte können aus den Regalen entnommen und mithilfe eines ­Wägesystems sowie Kassen­scanners erfasst und bezahlt werden.  

www.farmvend.at 

 Im Boxautomaten können Direktvermarkter sperrige oder lose Produkte verkaufen.

Im Boxautomaten können Direktvermarkter sperrige oder lose Produkte verkaufen. (Bildquelle: Werkbild)

Automat für Eis

Den Tiefkühlautomaten Nuuk für ­gefrorene Speisen oder Eis präsentiert Bischof-Automaten. Dieser sei laut Hersteller für ­Catering- oder Gastronomie-Betriebe, Ab-Hof-Verkäufe oder Eismanufak­turen eine gute Wahl. Per Touchscreen kann das gewünschte Produkt gewählt werden. Bezahlen kann man ausschließlich bargeldlos. Durch einen eingebauten Lift im ­Automaten soll eine sichere Produktausgabe möglich sein.  

www.bischof-automaten.com

Nuuk ist ein moderner Tiefkühlautomat mit einem großen 32-Zoll-Touchbildschirm.

Nuuk ist ein moderner Tiefkühlautomat mit einem großen 32-Zoll-Touchbildschirm. (Bildquelle: Werkbild)

Mit Schließfächern erweiterbar

Bischof-Automaten hat einen neuen Schließfachautomaten im ­Programm. Die Casia Lockers sollen sich mit einem klassischen Warenautomaten kombinieren lassen. Dadurch können sowohl kleinere als auch größere Produkte via Automaten verkauft werden.Zu den Neuerungen gehört auch Taos Air, ein Zahl­modul für Verkaufs­automaten mit reiner Kartenzahlung. FlexMax ist ein flexibles Bedienungsmodul für bis zu vier Automaten. 

www.bischof-automaten.com

Die Casia Lockers lassen sich mit einem ­klassischen Waren­auto­maten kom­binieren.

Die Casia Lockers lassen sich mit einem ­klassischen Waren­auto­maten kom­binieren. (Bildquelle: Werkbild)

Einkaufen im Container

Mobile Raummodule von Containex lassen sich zu ­unterschiedlich großen Ein­heiten kombinieren: Vom kleinen Selbstbedienungsladen auf wenigen Quadrat­metern bis hin zum großflächigen ­Ab-Hof-Supermarkt für ein breites Angebot sei ­alles ­möglich. Die Module sind zudem mit unterschied­lichen Ausstattungsoptionen erhältlich.  

www.containex.com

Ein Beispiel aus der Praxis: Der 24-Stunden-­Bioladen Schrittwieser in ­Bischofstetten.

Ein Beispiel aus der Praxis: Der 24-Stunden-­Bioladen Schrittwieser in ­Bischofstetten. (Bildquelle: Werkbild)