Tirol

Wolf in Innervillgraten nachgewiesen

In Innervillgraten wurde die DNA eines Wolfs aus der italienischen Population nachgewiesen. Dieser soll mehrere Schafe gerissen haben.

Wolf

Ein Wolf hat Anfang Oktober Schafe auf einer Alm in Innervillgraten (Bezirk Lienz) gerissen. (Bildquelle: pixabay.com)

Die Laborbefunde der genetischen Untersuchungen jener Proben, die am 5. Oktober von toten Schafen auf einer Alm in Innervillgraten (Bezirk Lienz) und auf einer Heimweide in Jochberg (Bezirk Kitzbühel) genommen wurden, liegen vor: In Innervillgraten wurde die DNA eines Wolfs aus der italienischen Population nachgewiesen, in Jochberg ergab die genetische Untersuchung einen Fuchs. Noch keine Ergebnisse liegen für die tot aufgefundenen Schafe vom 8. und vom 12. Oktober in Navis (Bezirk Innsbruck-Land) und die beiden toten Ziegen vom 8. Oktober in Kirchd orf (Bezirk Kitzbühel) vor. Aus dem südöstlichen Teil des Bezirks Innsbruck-Land hat die Behörde mehrere Hinweise auf eine aktuelle Wolfspräsenz erhalten.

Tierhaltern wird insbesondere in jenen Gebieten, in denen es Hinweise auf die Präsenz eines Wolfs gibt, empfohlen, Schafe und Ziegen auf den Heimweiden nach Möglichkeit mit fachgerecht aufgestellten wolfsabweisenden Elektrozäunen zu schützen. Der Neuankauf solcher Zäune wird vom Land Tirol mit 60% der Nettokosten unterstützt. Zudem stehen an den Landwirtschaftlichen Lehranstalten mobile Elektrozäune inklusive Stromversorgungseinheit zur Verfügung. Diese können nach vorheriger Anmeldung kostenlos ausgeliehen werden. Weitere Informationen sind unter www.tirol.gv.at/baer_wolf_luchs verfügbar.


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