Ab in Quarantäne!

Corona hat uns sensibilisiert, was es bedeutet, wenn sich eine Krankheit ausbreitet. Eine wichtige Maßnahme, um die Infektionskette zu unterbrechen und eine weitere Verbreitung der Krankheit zu stoppen, ist die Quarantäne. Genau das müssen auch Schweinebauern stets bedenken, wenn sie Jungsauen oder Eber zukaufen.

Eine Quarantäne von mindestens drei Wochen ist laut Schweinegesundheitsverordnung Pflicht. Wir zeigen an zwei Beispielen, was sich Sauenhalter überlegt haben, einen Quarantänestall am Hof zu integrieren.

Striktes Hygienekonzept

Johanna und Thomas Achleitner aus Zarndorf (NÖ) richteten diesen in einem leer stehenden Trakt ihres Vierkanters ein. Der Umbau kostete sie rund 24000 €.

Der Quarantänestall befindet sich im Hofverband. Die Arbeitsschritte inklusive Lüftung laufen getrennt vom Hauptstall ab. Im Isolierstall tragen Achleitners daher eigene Overalls und Schuhe. Der Stall bietet Platz für 16 Jungsauen. Dreimal im Jahr bekommen die Landwirte diese geliefert.

Sobald die Jungsauen am Hof angekommen sind, impfen Achleitners diese mit einem PRRS-Lebendimpfstoff und seit rund einem Jahr auch gegen APP. „Das machen wir, weil wir Fruchtbarkeitsprobleme bei den Sauen hatten“, erklären sie. Dazu kommen Rotlauf sowie Rotlauf-Parvo-Impfungen sowie in Abstimmung mit dem...


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